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Aperture Assistant: Stapelverarbeitung ohne Skripts und Aktionen

29.04.2008 | 14:29 Uhr |

Als Erweiterung für Apples RAW-Fotoverwaltung präsentiert sich Aperture Assistant in einer ersten Version. Die Software richtet sich vornehmlich an Profi-Fotografen, die eine große Anzahl von digitalen Bildern verwalten, was bereits der Preis von rund 50 Euro zeigt.

Der Aperture Assistant nimmt ihnen eine Menge Arbeit ab, wenn sie bei der Stapelverarbeitung und dem Bearbeiten von Metadaten vieler Bilder nicht auf AppleScript oder Automator zurückgreifen wollen. Fast ohne Vorkenntnisse kann sich der Anwender dank der grafischen Bedienoberfläche seine Befehle per Drag-and-drop zusammenschieben.

Aperture Assistant greift dann ein, wenn Fotografen viele Bilder auf einmal bearbeiten oder weiterverarbeiten wollen, beim Sortieren, Exportieren und Umbenennen. Die Software wählt Bilder automatisch anhand der vom Anwender festgelegten Metadaten oder Bewertungen aus und exportiert sie mit ebenfalls wählbaren Voreinstellungen. Dabei lassen sich Fotos in verschiedene Ordner einsortieren, Aperture Assistent kann laut dem Entwickler Ian Wood die interne Struktur der Aperture-Datenbank extern in Ordnern und Dateinamen abbilden. Nach dem Export öffnet der Assistent die Bilder auch direkt in anderen Programmen, sofern der Anwender das wünscht. Darüber hinaus sucht Aperture Assistant in den Metadaten nach Begriffen und Zeichenfolgen und ersetzt sie gegebenenfalls. Metadaten können auch als CSV-Dateien (Character Separated Values) für die Weiterverarbeitung in Tabellenkalkulationen und Datenbanken exportiert werden. Originaldateien brennt Aperture Assistant direkt auf optische Medien - egal, ob Aperture sie lokal verwaltet oder nur referiert. Auch Keynote-Präsentationen erstellt der Assistent aus Bildern und Titeltext, basierend auf einer Auswahl an Metadaten. Schließlich nimmt die Software dem Anwender weitere Arbeit ab und spart Platz, indem sie nach doppelten Originaldateien sucht und die Doppelgänger löscht. Die Testversion von Aperture Assistent lässt sich 15 Tage lang kostenlos verwenden und kostet dann 49,95 Euro. Sie funktioniert ab Aperture 1.5.6, der Hersteller empfiehlt allerdings die aktuelle Version 2.1.

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