1614642

Apple erhöht App-Preise

26.10.2012 | 11:30 Uhr |

Die Preise für Apps sind über Nacht um über zehn Prozent gestiegen. Apple geht es dabei um den Umrechnungskurs. Für deutsche Nutzer und Anbieter ist der Schritt ärgerlich.

Ab sofort gibt es keine Apps mehr für 79 Cent. Apple hat alle Preise im deutschen App Store über Nacht um über zehn Prozent angehoben. Aus Sicht von Apple dürften der Umrechnungskurs zum Dollar Grund für die Änderung sein. Was bisher 79 Cent kostete, liegt jetzt bei 89 Cent, aus 3,99 Euro werden beispielsweise 4,49 Euro. Die Änderung bringt neue Preisstufen mit sich. Zunächst sind alle Apps und In-App-Käufe teurer, damit verdienen auch die Hersteller mehr an ihren Apps. Viele Anbieter werden sich jedoch überlegen, auf eine niedrigere Preisstufe zu wechseln.

Dies bedeutet bei einer früheren App für 3,99 Euro, dass diese nun entweder 4,49 Euro kostet oder in nächstniedrigeren Stufe 3,59 Euro. Gleichzeitig behält Apple jetzt etwas mehr vom Preis ein. Bei vielen Preisstufen bleiben jetzt rund 40 Prozent vom Umsatz bei Apple. App-Anbieter wurden nicht vorab über diese Änderungen der Preise informiert. Aus Sicht von deutschen Anbietern gibt es keinen Grund, Preise an Umrechnungskurse anzupassen, dies schützt lediglich Apple Anteil, der in die USA geht.

Liebe Leserinnen und Leser,

Wir sind gerade dabei, die Preise wieder auf die gewohnte Höhe zurückzusetzen, es dauert jedoch, bis unsere Änderungen im App Store und unseren Kiosk-Apps "Macwelt" und "iPadwelt" wirksam sind. Dies gilt für Abos ebenso wie für einzelne Ausgaben.

Daher bitten wir alle Kunden, die eine unserer iPad-Ausgaben kaufen, genau auf das blaue Info-Fenster zu achten, das als Kaufbestätigung am iPad aufpoppt und dort zu prüfen, welchen Preis Apple nennt. Wenn er höher als gewohnt ist, sollten Sie den Kauf zunächst abbrechen und später erneut vornehmen – bis unsere Korrekturen der von Apple vorgenommenen Preiserhöhungen wirksam sind.

0 Kommentare zu diesem Artikel
1614642