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Washington Post: Teure In-App-Käufe vermeiden

03.02.2011 | 07:25 Uhr |

150 US-Dollar betrug die Rechnung im iTunes Store, verursacht von einem achtjährigen Kind, das sich fröhlich Erweiterungen in einem iPhone-Spiel gekauft hatte.

Doch solche In-App-Käufe ohne explizite Autorisierung lassen sich zumindest teilweise verhindern. In dem Bericht geht es konkret um das an sich kostenlose Spiel Tap Zoo im App Store . Das Kind hatte für zusätzlich über allerdings kostenpflichtige Sterne erwerbbare Tiere insgesamt 150 US-Dollar ausgegeben, die es innerhalb der App dazukaufte, ohne dass ein Sicherheitsmechanismus wie die Passwort-Abfrage dies verhindert hätte. Tap Zoo gilt als eines der populärsten Kinder-Spiele auf dem iPhone, ähnlich wie Smurf Village mit den "Schlümpfen". Die von Apple zugelassene Option, ohne adäquate Sicherheitsabfrage In-App-Käufe in für Kinder gedachten Spielen zu erlauben, hat bei Eltern Ärger und Empörung hervorgerufen, berichtet die Washington Post. Zumal der iPhone-Hersteller am teils erheblichen Umsatz auch bei solchen In-App-Käufen in Kinderspielen ebenfalls jeweils 30 Prozent mitverdient und daher nicht ohne eigenes Interesse handelt. Apple allerdings will solche Vorkommnisse wie bei der achtjährigen Leyla nach eigener Auskunft vermeiden und empfiehlt Eltern daher eine entsprechende Einstellung im iPhone vorzunehmen. Allerdings beklagen sich Eltern darüber, dass dies zum einen nicht so leicht zu bewerkstelligen sei, zum anderen nach einer Passworteingabe fünfzehn Minuten lang keine erneute Abfrage für weitere Käufe und Downloads erforderlich sei. So gibt es bereits eine Facebook-Initiative namens Ban credit card bait apps on Apple AppStore , um Apple zu einer Änderung seines Verhaltens zu bewegen und die Kaufoptionen solcher zunächst kostenloser Apps deutlicher zu deklarieren beziehungsweise das 15-Minuten-Fenster für weitere Downloads künftig zu begrenzen. Um In-App-Käufe auf dem iPhone oder iPad zu unterbinden, öffnet man die "Einstellungen > Allgemein > Einschränkungen" und kann dort nach Eingabe eines vierstelligen Codes In-App-Käufe sowie viele andere Optionen deaktivieren.

Info: Washington Post

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