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Exklusiv: App zum Venustransit

05.06.2012 | 09:00 Uhr |

Um wieviel Uhr findet in Ihrer Stadt die Mini-Sonnenfinsternis statt? Mit dieser App können Sie das Naturspektakel ganz genau beobachten.

Am Mittwoch, 6. Juni, ist es soweit: Eine neue Ausgabe der Macwelt erscheint am Kiosk und vorher haben Sie die einmalige Gelegenheit, eine Mini-Sonnenfinsternis zu beobachten. Das Naturschauspiel sollen Sie sich nicht entgehen lassen, denn der nächste Venustransit findet erst wieder in 150 Jahren, im Jahr 2117, statt.
 
Die Venus erscheint dabei als kleiner schwarzer Punkt in der Sonne. Das letzte Mal konnten wir dieses Spektakel am 8. Juni 2004 beobachten. In diesem Jahr liegt Europa in einer etwas ungünstigeren Position, so dass jeder, der den Venustransit beobachten will, am Mittwochmorgen früh aufstehen muss – nämlich sobald die Sonne aufgeht. In Rügen findet der Sonnenaufgang 4.34 Uhr statt, in München erst 5.14 Uhr.
 
Die App „Venustransit“ hilft Ihnen dabei, den exakten Zeitpunkt zu ermitteln. Mit der Anwendung können Sie mit Ihrem iPhone, iPod Touch oder iPad herausfinden, wann genau der Transit an Ihrem Standort beginnt. Die App ist kostenlos, allerdings nur in englischer Sprache erhältlich. Voraussetzung ist mindestens iOS 4.2.
 
Das Highlight: Am Mittwochmorgen werden die GPS-Daten auf dem gesamten Globus miteinander kombiniert, um den Erdabstand zur Sonne zu messen. Starten Sie hierfür per Touch den Timer, wenn der Transit beginnt.
 
Wir haben uns Venustransit schon jetzt heruntergeladen und uns genauer angesehen. Bei unserem Test unter iOS 5.1.1 in München hatte die App jedoch immer wieder mit Abstürzen und Kompassstörungen zu kämpfen.
 
Achtung: Vergessen Sie beim Beobachten nicht, Ihre Augen zu schützen und blicken Sie nicht mit bloßem Auge in die Morgensonne. Im Handel gibt es Schutzbrillen, die mit einer Spezialfolie beschichtet sind.
 
Bei aller Vorfreude auf den Venustransit muss nun nur noch das Wetter mitspielen. Und da sieht es für viele Teile Deutschlands im wahrsten Sinne des Wortes  düster aus. Der DWD prognostiziert für Brandenburg, Berlin, Sachsen-Anhalt, Sachsen, Thüringen und Ostbayern recht gute Chancen für die Beobachtung, während es im Westen stark bewölkt bleiben soll.    
 

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