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Apple-Aktionäre sollen über Regeländerung für Aktienoptionen abstimmen

17.04.2007 | 14:17 Uhr |

Am 10. Mai sollen die Apple-Aktionäre auf der Jahreshauptversammlung des Mac-Herstellers über eine Neuregelung bei der Vergabe von Aktienoptionen abstimmen.

Für leitende Angestellte soll im Voraus das Datum ihrer Aktienoptionen bestimmt werden, der Kurs, zu den sie die Anteilsscheine erhalten, soll der Mittelwert zwischen Eröffnungs- und Schlusskurs am festgelegten Handelstag sein. Die Regeländerung schlagen die beiden institutionellen Anleger Amalgamated Bank LongView Collective Investment Fund aus New York und der Connecticut Retirement Plans and Trust Funds vor, die 308.135 respektive 488.615 Anteile des Unternehmens halten. Der Apple-Aufsichtsrat ist gegen die Regeländerung, seit dem Jahr 2003 habe man keine Aktienoptionen an leitende Angestellte mehr gewährt. Stattdessen bietet Apple seinen Mitarbeiter Aktienoptionen an, die den Marktwert zum Zeitpunkt der Zuteilung tragen. In den Jahren 1997 bis 2002 hatte Apple bei der Vergabe mehrere Aktienoptionspakete den Tag der Zuteilung rückdatiert und die damit verbundenen strengen Bilanzierungsregeln der Börsenaufsicht verletzt. Seien Bilanzen seit dem fraglichen Zeitraum muss Apple daher noch korrigieren.

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