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Apple-Aktionäre sollen über Verzicht auf gefährliche Materialien abstimmen

24.04.2007 | 12:26 Uhr |

Auf der Jahreshauptversammlung am 10. Mai sollen Apple-Aktionäre über einen Antrag des Investors Trillium Asset Management abstimmen, der vorsieht, in der Produktion von Macs und iPods auf gefährliche Materialien zu verzichten.

Die in Boston ansässige Investmentfirma ist Mitglied des Investor Environmental Health Network, das Hersteller von Computern, Unterhaltungselektronik Düngemittel und Kosmetik dazu zwingen will, umweltschädliche Praktiken einzustellen. Der Antrag von Trillium sieht vor, dass Apple innerhalb von sechs Monaten einen Report vorzulegen habe, der beschreibt, wie man auf Giftstoffe und bromhaltige Brandhemmer in der Produktion verzichten könne.

Der Apple-Aufsichtsrat lehnt den Vorschlag von Trillium ab, die bereits getroffenen Maßnahmen zum Umweltschutz seien ausreichend. Trillium-Vizepräsident Steve Lippman lobt hingegen Dell, das versprochen haben, bis 2009 auf die gefährlichen Zutaten zu verzichten. Apple sorge sich zwar in Umweltfragen, sei in seinen Maßnahmen aber weniger konkret, insbesondere fehle es an einem Zeitplan

Apple-Sprecher Steve Downling verweist auf eine Liste der Apple-Umweltstandards und verweist auf Materialien, die Apple nicht mehr verwende oder bald aus der Produktion entferne. Zuletzt hat Apple im Sommer 2006 den verkauf von eMac und Airport-Basisstation eingestellt, weil diese nicht mehr den Umweltschutzrichtlinien der EU entsprachen. Der Röhrenmonitor-Rechner eMac ist durch einen Education-iMac abgelöst und die Airport-Basis durch eine Neugestaltung.

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