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Apple Boot Camp 1.4 Beta mit vielen Neuerungen

10.08.2007 | 10:55 Uhr |

Das kürzlich veröffentlichte Update der Beta-Version von Boot Camp 1.4 beinhaltet einige Verbesserungen und neue Funktionen. Leider ging die Installation nicht bei allen Anwendern glatt über die Bühne.

Apples Boot Camp 1.4 Beta unterstützt unter Windows die Hintergrundbeleuchtung für die Tastatur des MacBook Pro. Außerdem versteht sich die neue Version jetzt auch auf Apple Remote Pairing : Damit können Anwender ihre Apple Remote Fernbedienung an den eigenen Rechner binden. Gerade wenn mehrere Rechner im Raum sind, ist das nützlich, da der Mac dann nur noch auf die eigene Fernbedienung reagiert.

Die vor kurzem vorgestellten iMacs der vierten Generation verfügen mit der ATI Radeon HD 2600 PRO und der ATI Radeon HD 2400 XT über neue Grafikkarten - vermutlich deshalb beinhaltet Boot Camp 1.4 auch neue Grafiktreiber. Ein verbessertes Installationsprogramm soll dem Anwender zudem bei der Installation von Windows unter die Arme greifen. Im Falle von auftretenden Schwierigkeiten bei der Installation findet der Anwender im erweiterten Hilfe-Bereich zusätzliche Unterstützung. Darüber hinaus konnte der Hersteller mit dem Update einige Fehler der Vorgängerversion beheben und Unterstützung für weitere Tastaturen anbieten.

Die 347 MB große Boot Camp 1.4 Beta lässt sich ab Version 10.4.6 von Mac OS X auf Intel-Macs einsetzen und verlangt nach einer Vollversion von Windows XP Home Edition, XP Pro SP 2 oder Vista.

Einige Leser von MacFixIt klagen indes über Probleme, die bei der Installation der Aktualisierung auftreten sollen. So verlange Boot Camp 1.4 ein Update des Boot Camp Assistenten, der dem Anwender das Brennen einer neuen Mac-Treiber CD erleichtert. Leider sorgen die Treiber bei manchem Benutzer dafür, dass die CD bei der Installation der Grafiktreiber hängen bleibt. Das Mac-Portal empfiehlt in solchen Fällen auf die zuletzt funktionstüchtige Version zurück zu greifen. Sollte es zu Schwierigkeiten mit der Video-Darstellung kommen, ließe sich auch in diesem Fall die Ursache häufig bei den Grafiktreibern finden.

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