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Apple-CEO Tim Cook muss vor Steuerausschuss ausssagen

17.05.2013 | 09:42 Uhr |

Apple-CEO Tim Cook muss in der kommenden Woche vor einem permanenten Ausschuss des US-Senats aussagen, der die Steuerpraktiken zahlreicher US-Firmen untersucht

Dies berichtet das Magazin Politico . Apple ist zuletzt in die Kritik geraten, ein Bericht der New York Times unterstellte dem Mac-Hersteller geschickte Strategien zur Steuervermeidung. Obwohl in Kalifornien ansässig, unterhalte Apple etwa zahlreiche Büros in Bundesstaaten mit niedrigerer Steuerlast, heißt es unter anderem. Seine Niederlassungen in Irland, Luxemburg, den Niederlanden und den Britischen Jungferninseln nutze die Firma, um seine Umsätze zu möglichst günstigen Sätzen zu versteuern.

"Apple war ein Pionier der Strategie 'Doppelt-irisch mit einem niederländischen Sandwich', die bei der Verlagerung von Umsätzen nach Irland über die Niederlande und schließlich in die Karibik ermöglichte", lautet der Vorwurf der New York Times. Apple entgegnete der Zeitung, in den USA im Geschäftsjahr 2012 sechs Milliarden US-Dollar Steuern gezahlt und tausende Arbeitsplätze geschaffen zu haben. Das ist aber dem US-Senator Tom Coburn nicht genug, laut Politico zeigte er sich "wütend" über den von Apple abgeführten Steuersatz von nur 9,8 Prozent.

Nicht nur Apple muss dem Senatsausschuss rede und Antwort stehen, Microsoft und HP haben bereits zu ihren Steuergebaren ausgesagt.

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