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Apple-Campus in Austin mit Fitnessstudio und Zahnarzt

07.09.2015 | 13:32 Uhr |

Alle Augen sind auf den neuen spektakulären Campus 2 gerichtet, Apple hat aber in der Zwischenzeit seinen Zweitsitz in Austin fertig.

Im US-Bundesstaat Texas ließ sich Apple bereits im Jahr 2007 nieder und errichtete ein zweistöckiges Gebäude in der für ihre Liberalität bekannte Stadt Austin. Die Niederlassung wurde für Apple immer wichtiger - hier öffnet demnächst der zweitgrößte Standort des Unternehmens . In Austin sitzen die Verantwortlichen für die operativen Geschäfte in den USA und Kanada.

Apple zeigte sich ungewöhnlich offen und lud zwei Journalisten der lokalen Zeitung My Statesman in die neuen Gebäude. Ganz wie man von Apple erwartet, gestalten sich die hellen Büro-Räume und Gebäude aus Kalkstein und Glas. Der neue Campus hat auch eine Besonderheit - ein hauseigener Gesundheitsbereich mit voll ausgestattetem Fitness-Studio, zwei Saunas und mehreren Arztpraxen. Im Gesundheitszentrum sollen die Mitarbeiter und deren Familien die nötigsten medizinischen Bedürfnisse abdecken können, so Apples Sprecherin gegenüber My Statesman. Dazu gehören ein Zahnlabor, eine Augenarztpraxis und ein Optiker, ein Chiropraktiker, ein Physiotherapeut, ein Ernährungsberater und eine Apotheke. Das Gesundheitszentrum soll in zwei Wochen öffnen. Das Zentrum ist allerdings nicht kostenlos. Die Mitarbeiter erhalten hierfür Ermäßigungen, dazu werden die anfallenden Kosten durch die Krankenversicherung abgedeckt. Auch für Nichtangestellte seien die Kosten und die Wartezeiten niedriger als im texanischen Durchschnitt, behaupten Apples Verantwortlichen gegenüber My Statesman.

Apples Campus in Austin in Bildern

Bis 2016 wird der neue Campus komplett sein und soll rund 100.000 Quadratmeter an Büroflächen fassen. Nach Apples Angaben hat das Unternehmen in der Region bereits 5000 Jobs geschaffen, viele Positionen sind noch zu besetzen. Apple hat hierfür in Austin eine Kooperation mit den lokalen Behörden noch 2012 abgeschlossen - das Unternehmen erhält 35 Millionen US-Dollar an Steuerbegünstigungen, baut dafür den Standort aus und schafft Arbeitsplätze.

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