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Apple-E-Mails bewerben Office-Pakete für das iPad

13.08.2014 | 09:50 Uhr |

Apple hat eine E-Mail-Kampagne gestartet, um Kunden auf die produktiven Kapazitäten der iPads insbesondere mit Bezug auf Business-Applikationen wie Pages & Co. oder Microsoft Office für das Apple-Tablet hinzuweisen.

In seinen E-Mail-Werbeschreiben lobt Apple das iPad als perfekte Möglichkeit, um produktiver zu sein denn je. Mit den "mächtigen Apps" könne man in vollem Umfang Dinge tun, die nur auf dem iPad möglich seien. Auf diese Weise habe man alles, was man braucht um tun zu können, was wirklich wichtig sei. Insbesondere könne man Dokumente, Tabellen und Präsentationen mit Apples iWork erstellen, das mit jedem neuen iPod kostenlos geliefert wird, oder auch das seit einigen Monaten erhältliche Microsoft Office für das iPad mit Word, Excel und Powerpoint nutzen.

Damit zeigt sich Apple offenbar unbeeindruckt von Kampagnen wie etwa zuletzt vom Mitbewerber Microsoft, das sein Surface Pro 3 als angeblich perfekte Mischung aus Tablet und Notebook in aggressiver und zugleich ironischer Abgrenzung zum iPad bewirbt . Gleichzeitig jedoch soll die Veröffentlichung von Microsoft Office für das iPad ein großer kommerzieller Erfolg für den Hersteller aus Redmond sein.

Dass Apple offensichtlich den Wert seiner iOS-Plattform als Produktivitätsschmiede mit Nachdruck hervorheben will, zeigt etwa die Aktion, 20 so genannte Productivity-Apps mit Rabatten anzubieten, dazu die jüngste Zusammenarbeit ausgerechnet mit dem früheren Inbegriff eines Feindbildes, IBM, um im Businessbereich noch stärker Fuß zu fassen und diverse aktuelle Werbeaktionen wie ”Your Verse”.

Ob das iPad tatsächlich als vollwertiger Produktivitäts-Ersatz etwa für ein Laptop respektive ein Macbook dienen kann, muss letztlich jeder für sich selbst entscheiden. Zweifelsohne ist es dabei hilfreich, zumindest eine externe Bluetooth-Tastatur zu verwenden, wie sie viele Dritthersteller anbieten. Dadurch lässt sich in der Regel das iPad nicht nur besser aufstellen und fixieren, sondern man gewinnt auch die komplette Bildfläche des Tablets, das nun nicht mehr bis etwa zur Hälfte von der virtuellen Apple-Tastatur ausgefüllt wird.

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