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Gravis kämpft mit Apple-Wachstum

02.11.2010 | 11:13 Uhr |

Gravis will laut einem Bericht im "Tagesspiegel" mit Apple wachsen, kommt aber kaum hinterher. Bis Ende 2010 soll das Berliner Unternehmen über 50 statt bislang 28 Filialen bundesweit verfügen.

Apple Store in München: Gravis_Schaufenster
Vergrößern Apple Store in München: Gravis_Schaufenster

Der Artikel im Berliner Tagesspiegel bietet auf kleinem Raum eine Menge Informationen über die Geschichte und Struktur des größten deutschen Händlers mit Apple-Produkten. So wurde das Unternehmen 1986 in Berlin noch unter dem Namen HSD gegründet und begann - mit einer Anzeige im Tagesspiegel, wie die Berliner Tageszeitung im Anschluss an einen Vortrag von Archibald Horlitz, Mitgründer und heutiger Vorstandschef, berichtet.

Dieser erzählte die Geschichte seines Unternehmens kürzlich vor Mitgliedern des Vereins Berliner Kaufleute und Industrieller. Gravis verfügt heute nicht nur über 28 Filialen, sondern auch 750 Mitarbeiter in Läden, Werkstätten sowie Callcentern. Allerdings könnten die Gravis-Techniker heute nicht mehr so viel reparieren wie noch früher, da Apple immer mehr Komponenten fest miteinander verklebe und die Produkte daher öfter an einen lizenzierten Technikservice geschickt werden müssten, selbst für einen schlichten Akku-Austausch wie beim iPad .

Gegen die Apple-Zensur zum Beispiel gegen Nacktfotos auf iPhones wehrt sich Horlitz ausdrücklich: "Ich sehe nicht ein, dass irgendein Hiwi in einem Hinterzimmer der Zentrale in Cupertino entscheidet, was ich sehen soll." Weitere interessante Details finden sich in dem online verfügbaren Tagesspiegel-Artikel vom 31. Oktober 2010.

Info: Der Tagesspiegel

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