Macwelt-Advendskalender
Apple-Heads, 23.12.: John Lasseter - der Kreative
Apple ist Steve Jobs – Steve Jobs ist Apple. Das galt bis zum Tod des Mitbegründers, das Leben des Unternehmens geht weiter. Eine Erinnerung.
Tim Cook hatte einige Jahre Zeit, sich auf seine große Aufgabe als Apple-CEO vorzubereiten. Noch wirkt er als Chef ein wenig nüchtern, seine bisherige Bilanz ist jedoch außerordentlich.
Schon vor der Gründung Apples hatte ihn Steve Jobs ausgenommen. Steve Wozniak hatte ihm nicht nur das verziehen – über das Apple von heute und seine Produkte urteilt er jedoch harsch.
Mit John Sculley wurde Apple erst erwachsen – nachdem sich der neue CEO mit Jobs überwarf, taumelte das Unternehmen jedoch langsam dem Abgrund entgegen
Meist im Hintergrund wirkte Mike Markkula als Aufsichtsratsvorsitzender bei Apple, bis ihn die Revanche des Steve ereilte. Dieser hatte ihn in Urzeiten sogar aus dem Ruhestand geholt.
Kaum eine Pressemitteilung von Apple hat in diesem Jahr so viel Aufsehen erregt wie die vom 29. Oktober. Tim Cook hat darin die Öffentlichkeit darüber informiert, dass Apple fortan mehr auf die Integration von drei Abteilungen – Software, Hardware und Dienste – setze und deswegen die Führungsriege umstrukturiere. Bob Mansfield, Eddy Cue und Jonathan Ive bekommen neue Aufgaben, Scott Forstall wird Apple zum Jahresende verlassen.
In Rente mit 50? Bob Mansfield, der ausgesorgt haben dürfte, hat es sich anders überlegt. Oder überlegen müssen.
Andy Hertzfeld gehört zu der alten Riege der Apple-Köpfe. In seiner Zeit bei Apple war er nicht CEO und nicht mal Abteilungsleiter, doch seine Ideen nutzen die Anwender bis heute. Zusammen mit Bill Atkinson und Burrell Smith arbeitete Hertzfeld an dem neuen System für den ersten Macintosh, der 1984 vorgestellt wurde.
Selten im Rampenlicht und doch zieht Apples Softwarechef die Fäden bei allen Betriebssystemen von Apple.
Seit er im Amt ist, hatte Finanzchef Peter Oppenheimer immer glänzende Zahlen zu berichten. Das könnte sich bald ändern, fürchten Skeptiker.
Apples Chef-Jurist Bruce Sewell hat derzeit alle Hände voll zu tun, der Gegner Samsung lässt nicht locker. Mit ihm ist in Apples Rechtsabteilung vor allem wieder Kontinuität eingetreten.
Jean Louis Gassée hatte ähnlich Steve Jobs eine On-Off-Beziehung mit Apple. Mehr noch - er ist gleich zweimal direkt gegen Jobs angetreten. Beim ersten Mal gewann Gassée, beim zweiten Mal das berühmte Realitätsverkrümmungsfeld des Apple-Gründers.
Seine Ansprachen sind legendär ulkig, seine Arbeit genießt dagegen hohen Respekt. Serlet war lange Zeit der treibende Kopf hinter OS X. Als Teil der NeXT-Belegschaft kommt er 1997 zu Apple.
15 Jahre steht der Deutsche in Apples Diensten, führt Apple Europa zu Glanz und Gloria und steht doch für einige der schlimmsten Jahre der Apple-Historie.
Eigentlich sollte Amelio den Apple-Karren aus dem Dreck ziehen. Tatsächlich landete er jedoch in einem Sumpf von Intrigen und muss nach 499 Tagen abtreten.
Der Name des Amerikaners mit kubanischen Wurzeln ist selbst hartgesottenen Apple-Fans nicht so richtig geläufig. Bei den Produkt-Vorstellungen ist Eddy Cue selten dabei, dazu ist ihm fast immer eine Nebenrolle zugeteilt: Bei der iPad-3-Keynote im März 2012 hat er das neue Apple TV vorgestellt, neben dem iPhone 5 hat er iTunes 11 angekündigt, er war auch bei der Vorstellung der iPad-Zeitung „The Daily“ dabei.
John Carmac oder Linus Torvald sind bestimmt selbst den abstinenten Nicht-Computer-Profis bekannt, doch nennt man im gleichen Atemzug den Namen von Avie Tevanian, muss Otto Normalnutzer schon mal zum Lexikon greifen.
Im Unterschied zur Entwicklung eines iPhone oder iPad, die mehrere Jahre beanspruchte, war der Start des iPod eine „Mission Impossible“, die alle Beteiligten innerhalb nur wenigen Monaten erledigt hatten.
Schiller ist inzwischen der Außenminister von Apple. Auf Keynotes spielt er die Hauptrolle. Wann immer Apple ein neues Produkt präsentiert, ist es Tim Cook, der es der Öffentlichkeit vorstellt. Der Marketingchef ist ein Verkäufer.
Als Retail-Chef verlieh Ron Johnson den Apple-Stores eine unverwechselbare Note.
Ross Perot investierte in den 80er Jahren 20 Millionen US-Dollar in Steve Jobs' neue Firma NeXT. Aufsehen erregte er aber später mit einer Präsidentschaftskandidatur.
Seit Mai 2012 adlig, hat Jonathan Ive im Oktober 2012 bei Apple eine weitere Beförderung erhalten. Nun soll sich der Brite auch um das Softwaredesign kümmern.
"Luxo Jr." Die Ball spielende Schreibtischlampe dürfte wohl jedem bekannt sein. Sie stammt aus der Feder von John Lasseter, dem kreativen Kopf hinter Pixar. Was mit einer Spielerei begann, entwickelte sich zu einem der erfolgreichsten Computer-Animationsstudios der Welt.
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Technik als Werkzeug
Luxo Jr.
Auflösung vom 22. Dezember
Lasseter hält Vorträge
Die heutige Frage
- Rick Kavanian
- Bully Herbig
- Christian Tramitz














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