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Das Magic Trackpad in der Praxis

30.07.2010 | 16:55 Uhr |

Kurz nach der Vorstellung erreicht das Magic Trackpad unsere Redaktion. Wie sieht es aus, wie fühlt es sich an, kann es die Maus ersetzen? Wir haben es ausprobiert. Viele Bilder und unser Praxiseindruck.

Magic Trackpad -2
Vergrößern Magic Trackpad -2

Das Magic Trackpad ist das neuste Spielzeug von Apple. Das Unternehmen, das die Maus als bis heute ungeangetastetes Eingaberät einst populär machte, bietet jetzt eine adäquate Alternative. Käufer eines iMac oder Mac Pro können in Zukunft wählen, ob sie lieber die Magic Mouse oder das Magic Trackpad dazu bekommen möchten. Zudem können alle weiteren Mac-Nutzer das Trackpad für 69 Euro erwerben.

Doch eignet sich dieses übergroße Trackpad als Ersatz für die erprobte Maus? Die Gesten machen viele Dinge wie rotieren oder vor- und zurückspringen einfacher. Aber was ist mit der Präzision? Hier sind unsere Meinungen gespalten. Manchen ist es etwas zu unpräzise, kleine Knöpfe trifft man mit einer Maus besser. Andere haben hierbei keine Probleme und würden für das Trackpad sofort die Maus opfern.

Das Magic Trackpad kann für viele Nutzer eine gute Maus-Alternative sein. Auf die letzte Webseite zurück springen, ein Foto einzoomen oder Exposé aufrufen: Dies geht kinderleicht und blitzschnell. Hier kann eine Maus nicht mithalten. Wer jedoch bei der täglichen Arbeit viel, schnell und präzise klicken muss, dem könnte hier das physische Führen der Maus fehlen. Auch für Zocker oder Bootcamp-Nutzer ist das Magic Trackpad eher nichts. Unter Windows funktioniert es schlicht nicht. Es kann in der Praxis auch vorkommen, dass man mit dem Finger vom Trackpad "fällt". Anders als bei einem Notebook hat man es bei der Arbeit nicht immer im Blickfeld.

Geschmackssache

Unsere erste Empfehlung nach einiger Zeit mit dem Magic Trackpad: Es ist Geschmackssache und abhängig von den genutzten Anwendungen, ob man damit besser, gleich gut oder schlechter arbeiten kann als mit einer Maus.

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