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Apple-Mitarbeiter von Geheimiskrämerei frustiert

06.02.2013 | 09:26 Uhr |

"We don't talk about future products" lautet Apples oberstes Schweigegebot, das nicht nur Unternehmenssprechern auferlegt wird, sondern faktisch allen Mitarbeitern und Vertragspartnern.

Die Kultur der Geheimniskrämerei scheint aber nicht wenige Apple-Mitarbeiter zu frustrieren, wie Business Insider auf dem Arbeitgeberbewertungsportal Glassdoor zusammengesammelt hat. Arbeitnehmer haben auf der Website die Gelegenheit, ihren Arbeitgeber anonym zu bewerten und Vor- wie Nachteile ihres Jobs darzulegen. So stehe auf der Positivliste etwa die "atemberaubende Erfahrung" bei Apple arbeiten zu dürfen oder die "herausfordernde Tätigkeit", negativ komme aber die Kultur der Verschwiegenheit bei den Beschäftigten an, die oft nicht genau wüssten, an was sie arbeiteten. Abteilungen seien streng voneinander abgegrenzt, es herrsche ein Wettbewerbsklima, lassen sich andere Rezensionen von Mitarbeitern und ehemals bei Apple Beschäftigten aus.

Apple gelingt es auf diese Art und Weise, Lecks größtenteils zu unterbinden. Gerüchte über neue Produkte und Bilder von vermeintlichen oder echten Bauteilen tauchen meist aus der Zuliefererkette auf.

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