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Apple Music hat angeblich zehn Millionen Abonnenten

11.01.2016 | 10:36 Uhr |

Apple Music wächst stark, berichtet die Financial Times. Mittlerweile hat der Dienst zehn Millionen zahlende Abonnenten.

Im iTunes Store seit Freitag von Null auf Eins: David Bowies neues Album "Black Star", das sich bedauerlicherweise als sein letztes herausstellt. Welche Titel und Alben auf Apple Music besonders populär sind, verrät keine Statistik. Wer sich aber einen Überblick über das Gesamtwerk des am Wochenende verstorbenen Ausnahmemusikers verschaffen will, hat bei Apple Music dazu Gelegenheit. Nicht nur " Black Star " ist dort im Streaming zu hören, sondern auch das 2013er-Album "The Next Day" – und eigentlich alles von Bowie.

Ob nun aber der Tod von David Bowie Anlass für den Abschluss eines Streamingabos ist oder ob schon das Dahinscheinden von Lemmy Killmister Musikfreunde dazu brachte, sich einmal quer durch das Angebot von Motörhead in Apple Music zu hören, sei dahingestellt. Apple hat bisher nur im Oktober nach dem Ende der dreimonatigen Probephase die Zahl von 6,5 Millionen zahlenden Abonnenten genannt. Die Financial Times will nun eine neue Zahl kennen, Apple Music habe mittlerweile zehn Millionen kostenpflichtige Abonnenten versammelt  – was einerseits gegenüber dem Oktober ein Wachstum von 50 Prozent bedeuten würde und anderseits Apple schon nach einem halben Jahr die Hälfte der 20 Millionen zahlenden Kunden gebracht hätte, für die der Pionier Spotify gut acht Jahre brauchte. Am 26. Januar veröffentlicht Apple seine Bilanz für das erste Quartal 2015/16, darin könnten sich Spuren von den Aboeinnahmen finden. Da müsste man aber genau hinschauen: Bei zehn Millionen Abos am Ende das Quartals wären die Gesamteinnahmen im Quartal weniger als 300 Millionen US-Dollar.

Zuletzt hatte Apple Music im Dezember  mit einem exklusiven Konzertfilm von Taylor Swift aufhorchen lassen, Neukunden dürften vermutlich häufiger davon als von Motörhead und Bowie angezogen worden sein. Die Attraktivität von Apple Music (und auch anderen Streamingdiensten) wird aber dadurch offensichtlich: Man kann unverbindlich Musik entdecken, ohne dafür gleich (extra) bezahlen zu müssen. Exklusive Deals sind für den Erfolg von Apple Music von zentraler Bedeutung, aber auch das umfassende Angebot. So sind seit Heilig Abend auch die Beatles im Stream zu hören und wer wissen will, wie man die Songs von Taylor Swifts auch interpretieren kann, hört mal in die " 1989 "-Version des Songwriters Ryan Adams rein...

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