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Neues Macbook Pro mit "Thunderbolt"

24.02.2011 | 15:00 Uhr |

Apple hat neue Versionen des Macbook Pro vorgestellt. Die neue Ausgabe enthält eine neue Generation Prozessoren mit bis zu vier CPU-Kernen und einen neuen, schnellen Anschluss für externe Geräte.

Macbook Pro 2011
Vergrößern Macbook Pro 2011
© Apple

Apple hat die Reihe der Macbook Pro aufgefrischt und dabei einige Neuheiten bei den mobilen Macs eingebracht. So sind die Macbook Pro mit die ersten Laptops auf dem Markt, die Intels neue " Sandy Bridge "-Prozessoren verwenden. Diese neue Intel-Generation bietet gleichzeitig eine neue integrierte Grafikeinheit. Diese ist bedeutend schneller als die vorherige Grafikchips in Intels CPUs. Dennoch bleibt Apple bei der dualen Methode und baut noch zusätzlich eine echte Grafikkarte ein. Diese kommt jetzt von AMD (vormals bekannt unter ATI).

Ganz neu ist auch die Schnittstelle " Das ist neu - Prozessoren "Sandy Bridge" mit bis zu 4 Kernen - "Thunderbolt"-Anschluss für Monitore und Peripherie - AMD-Grafik statt Nvidia - Bis zu 750 GB Festplatte - Kein Core2Duo-Prozessor mehr - SDXC-Steckplatz für Speicherkarten Thunderbolt ". Dies ist eine Kombination aus Datenbus und Monitoranschluss. Laut Apple ist die Schnittstelle 20 Mal so schnell wie USB 2.0. Hier werden mehrere Protokolle durch eine einziges Kabel geschleust. Das bedeutet für den Nutzer, dass er in der Theorie gleich mehrere unterschiedliche Geräte über einen einzigen Anschluss verbinden kann. So könnte Thunderbolt zur Universalverbindung für den Monitor und Festplatten oder andere häufig gebrauchte Geräte werden. Anders als zuvor angenommen handelt es sich bei der Apple-Variante nicht um eine optische Leitung, sondern der neue Anschluss sieht aus wie Mini-Displayport und ist auch damit kompatibel.

Vier Prozessorkerne für mehr Leistung

Bei der Leistung hat Apple ordentlich aufgerüstet. Das Macbook Pro mit 15 Zoll und mit 17 Zoll hat jetzt standardmäßig einen Vierkernprozessor. Dieser reicht von 2.0 Gigahertz bis hin zu bis zu optionalen 2,3 Gigahertz. Diese Prozessoren entstammen alle aus der Reihe der Core-i7. Zuvor gab es ausschließlich Dualcore-Prozessoren.

Das kleinste Modell mit 13 Zoll Bildschirmdiagonale ist ebenfalls schneller als zuvor. Hier arbeitet jetzt ein Core i5 als Prozessor statt des betagten Core2Duo, der hier bis zuletzt noch enthalten war. Vier Prozessorkerne bekommt man im kleinsten Modell aber nicht, nicht einmal gegen Aufpreis. Die Einstiegsmodelle beginnen bei einem Core i5 mit 2,3 GHZ. Das obere Ende der Fahnenstange liegt bei 2,7 GHz. Hierbei handelt es sich aber weiterhin um CPUs mit zwei Prozessorkernen. Beim 13-Zoll-Modell erhält man ausschließlich die integrierte Intel-Grafik, keine zusätzliche Grafikkarte.

Apple hat auch den Steckplatz für Speicherkarten modernisiert. Dieser unterstützt jetzt SDXC-Karten und damit noch weit höhere Speicherkapazitäten als zuvor. Dieses System unterstützt in der Theorie bis zu zwei Terabyte Speicher. Das Vorgängersystem SDHC bietet maximal 32 GB Platz. Ebenfalls verbessert: Die Facetime-Kamera (früher "iSight") soll jetzt eine verbesserte Auflösung haben und erhält deshalb den Zusatz "HD".

Apple gibt alle neuen Modelle mit sieben Stunden Akkulaufzeit beim mobilen Internetsurfen an. Bislang waren es bei manchen Modellen jedoch bis zu zehn Stunden.

Bald kein Macbook aus Plastik mehr?

Das kleine Einstiegsmodell aus Kunststoff hat Apple nicht verbessert. Apple setzt offenbar auf das Macbook Air als Einsteigermodell. Noch ist das weiße Macbook – entgegen anders lautender Gerüchte – weiter im Programm, wird aber offenbar nicht mehr gepflegt. Wer also ein Macbook mit DVD-Laufwerk benötigt, muss mittelfristig wohl gleich zum Macbook Pro greifen oder ein externes Laufwerk zum Macbook Air dazu kaufen.

Die Preise

Das kleinste 13-Zoll-Modell kostet ab 1.150 Euro. Für das größere und schnellere 15-Zoll-Gerät muss man mindestens 1.750 Euro zahlen. Das Topmodell mit dem großen 17-Zoll-Bildschirm kostet ab 2.500 Euro. In der Aufpreisliste steht eine große Festplatte mit 750 GB, eine SSD-Festplatte mit bis zu 512 GB und weiterhin die Option, ein entspiegeltes Display beim 15- und 17-Zoll-Modell zu wählen.

Info: Macbook Pro bei Apple

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