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Apple-Patentantrag kann für mehr Verständnis sorgen

10.08.2007 | 13:30 Uhr |

Apple möchte einen bereits im Februar 2006 eingereichten Patentantrag nun unter Dach und Fach bringen. Der beim US-amerikanischen Patentamt in Virginia eingereichte Antrag beschäftigt sich mit einer Software, die auf Umgebungsgeräusche reagiert. Diese Technik könnte in einen neuen iPod Einzug halten.

Übersetzen lässt sich der Antrag in etwa mit "Übertragung von akustischen Signalen in Anpassung an die Umgebungsgeräusche". Die Technik könnte Apple im iPod oder iPhone in Verbindung mit einem Mikrofon einsetzen, damit der Benutzer keine wichtigen Durchsagen am Flughafen oder im Bahnhof verpasst. Der Anwender muss dafür nicht einmal die Kopfhörer absetzen: Die Software reagiert auf die Geräusche in der Umgebung und reduziert die Lautstärke der Musik oder hält das Gerät automatisch an.

Zudem kann die Software die Durchsagen auch auf den Geräten speichern und sie nochmal anzuhören. Gerade im Straßenverkehr könnte die Technik für mehr Sicherheit sorgen, da viele Benutzer Geräusche aus der Umgebung während des Hörens von Musik kaum mehr wahrnehmen - trotz Verbots benutzen zahlreiche Radfahrer einen MP3-Player und schotten sich akustisch vom Verkehr ab. Ganz neu ist die Technik indes nicht, so verfügte bereits der erste Walkman über ein Talk-over-Mikro, welches der Benutzer über eine Hot Key -Taste aktivieren konnte. Das Ergebnis war vergleichbar: Die Lautstärke wurde herabgesetzt und ein Mikrofon aktiviert.

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