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Phil Schiller äußert sich zum fehlenden DVD-Laufwerk im neuen iMac

29.10.2012 | 10:36 Uhr |

Der kürzlich vorgestellte neue iMac ist seitlich betrachtet flacher als je zuvor. Möglich wurde dies durch den Verzicht auf ein internes optisches Laufwerk.

Daher lassen sich in den neuesten iMacs nicht mehr direkt CDs und DVDs abspielen oder brennen. Apples Marketing-Chef Phil Schiller hat sich nun in einem Interview mit dem Magazin Time dazugeäußert, wie MacNN berichtet . Demnach gehören für ihn optische Laufwerke und rotierende (magnetische) Festplatten zu den Technologien, die veralten und den Fortschritt bei Apple aufhalten.

Durch den Verzicht darauf war es erst möglich, die Größe und das Gewicht der portablen Macs deutlich zu verringern, Gleiches gelte nun auch für den Desktop-iMac. Er räumt in dem Gespräch ein, dass dieser Schritt zwar einige Nutzer frustrieren könnte. Andererseits gehörten DVD-Brenner zu einer auslaufenden Technologie, während die direkte digitale Verbreitung von Inhalten immer mehr zunehme. Dadurch umgehe man auch Probleme, die durch die mechanische Bauart entstehen. Außerdem würden diese Strom verbrauchen und Platz einnehmen, den man sich einsparen könnte. Über Bluray äußerte sich Schiller abweisend und verwies auf ”viele Probleme”, die damit entstünden. Schon früher hat Apple einseitig seiner Meinung nach überholte Technologien wie 3,5-Zoll-Diskettenlaufwerke über Bord geworfen und dafür das zunächst noch wenig verwendete USB in seine iMacs eingebaut. Tatsächlich hatt sich dann beides durchgesetzt: Disketten nutzt heute kaum noch jemand, USB ist dagegen eine Technologie, die praktisch jeder Computernutzer täglich einsetzt. Immerhin lassen sich auf den neuen iMacs externe DVD-Laufwerke nutzen und es besteht die Möglichkeit, entfernte DVD-Laufwerke auf anderen Macs anzusprechen.

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