2136944

Apple-Technologie führt durch das Museum

27.10.2015 | 15:34 Uhr |

Entwickler können seit iOS 8 Indoor-Navigation in ihre Apps integrieren und sinnvoll etwa in öffentlichen Gebäuden nutzen.

Laut dem österreichischen Technologiemagazin Futurezone gehört Pocketscience zu den ersten App-Entwicklern, welche die bereits im Juni 2014 angekündigte Indoor-Navigation für Apples mobiles Betriebssystem iOS nutzen. Mittels sogenannter iBeacons und seit iOS 8 auch durch Verwendung von zusätzlichen Bewegungsdaten, die unter anderem der M7 Motion-Coprozessor liefert, sollen präzise Ortsbestimmungen auch in Gebäuden möglich sein. Diese technischen Möglichkeiten des mobilen Betriebssystems von Apple nutzt nun die ebenfalls österreichische Softwareschmiede Pocketscience , deren Business nach eigener Auskunft die Beratung und Entwicklung hochqualitativer individueller mobiler Anwendungen und nahtloser Integration der Produkte in Unternehmensumgebungen ist.

Laut dem Bericht von Futurezone ist Pocketscience bereits langjähriger Partner von Apple und erfüllt die Voraussetzungen, um an Apples Indoor-Programm teilnehmen zu können. Dazu gehöre, dass der von der Software erfasste Ort öffentlich zugänglich ist und über eine Million Besucher pro Jahr registriert. Auch ein permanent und flächendeckend zugängliches WLAN-Netz und andere Bedingungen müssten erfüllt sein. Darauf aufbauend entwickelt Pocketscience eine Indoor-Navigation für Museumsprojekte. Die Zusammenarbeit mit Apple funktioniert demnach reibungslos, auch 3-D-Karten seien integriert. Nun müsse nur noch vor Ort die Ausmessung stattfinden. Wann und für welche Museen die App dann erscheint, ist bislang nicht bekannt.

0 Kommentare zu diesem Artikel
2136944