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Apple: Warten auf die neuen Powerbooks

29.01.2001 | 00:00 Uhr |

Das Power G4 im Titangehäuse und der neue High-end G4 mit 733 MHz und Superdrive werden noch eine Weile auf sich warten lassen. Die Auslieferung soll nach Macwelt-Recherchen erst in sechs Wochen beginnen.

Macwelt/München - Jeder will sie haben, keiner kriegt sie so bald. Die neuen Powerbooks G4 und die beiden Spitzenmodelle der G4-Macs lassen - wie schon frühere Neuvorstellungen - auf sich warten. Wir haben für Sie recherchiert, wann und wo es wohl erste Geräte zu kaufen geben wird.

Wer heute ein Powerbook G4 im Apple-Store bestellt, bekommt die Auskunft, er müsse 45 Tage auf seinen neuen Rechner warten. Diese Wartezeit hat Apple von ursprünglich 21 Tagen nach oben korrigiert. Steve Jobs hatte in seiner Keynote am 9. Januar auf der Macworld Expo in San Francisco noch angekündigt, die neuen mobilen Rechner sollten bis Ende Januar in den Verkaufsregalen stehen. So schnell aber kann Apple nicht liefern.

Deutsche Apple-Händler bekamen als Lieferdatum der ersten Powerbooks G4 die vierte Kalenderwoche genannt, bisher haben sie aber noch keine Geräte bekommen. Eine große Nachfrage gibt es für die Powerbooks, vor allem das "kleinere" Modell ist begehrt. Bei einem großen Münchner Händler beispielsweise reicht die erste, von Apple avisierte Lieferung nur für etwa jede siebte Bestellung. Bis die Nachfrage voll gedeckt werden kann, wird es nach Schätzungen etwa bis Ende Februar dauern.

Nicht besser sieht es bei Versendern aus. So informierte Comspot in seinem regelmäßig erscheinenden "Newsmail" seine Kunden, die Powerbooks seien "wahrscheinlich in sechs Wochen" erhältlich.

Ungewissheit herrscht auch bei den beiden "großen" Power Macs G4, die mit den neuen Prozessor MPC7450 bestückt sind. Laut Apple gibt es die Rechner ab März. Bestellt man die Geräte jetzt im Apple-Store, gibt der Mac-Hersteller eine Wartezeit von sieben bis zehn Wochen an. Begehrt sind nach einer kleinen Stichprobe von seiten unserer Redaktion unter den Münchner Händlern, das "kleinste" Modell mit 466 MHz Prozessortakt und das 733 MHz schnelle Spitzenmodell, das als erster Rechner mit einem DVD-Brenner bestückt ist. Vor allem bei letzteren Rechnern kommt Apple mit der Produktion nicht nach, da Pioneer das Super-Drive-Laufwerk und Motorola den G4-Prozessor auf die Schnelle nicht in ausreichenden Stückzahlen liefern kann, wie unsere Schwesterpublikation Maccentral (http://www.maccentral.com/news/0101/24.powerbook.shtml) berichtete. mas

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