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Apple Watch kann Hautreizungen auslösen

06.05.2015 | 16:07 Uhr |

Wer unter einer Nickelallergie leidet und deshalb keine Armbanduhr verträgt, wird auch mit der Apple Watch nicht froh: Bei einigen Nutzern führen in der Apple Watch verwendete Methacrylate und Nickel zu Hautreizungen.

In der vergangenen Woche machte Apples neue Smartwatch bei Nutzern mit Arm- oder Handgelenk-Tattoos Probleme , in dieser Woche häufen sich Beschwerden über Hautallergien. So berichten einige Käufer in Internet-Foren, dass bei ihnen das längere Tragen der Apple Watch zu juckenden Rötungen am Handgelenk geführt habe.

Apple reagiert umgehend auf die Beschwerden und weist auf einer Support-Website darauf hin, dass eine kleine Zahl von Menschen allergisch auf bestimmte Materialien der Apple Watch reagieren könne. Sollten Nutzer entsprechende Reizungen feststellen, rät Apple zum Besuch beim Arzt. Aus Sicherheitsgründen sollte die Smartwatch in diesen Fällen zudem nicht mehr getragen werden.

Mögliche Allergie-Auslöser könnten Nickel sowie Methacrylate sein. Nickel kommt in der grauen Version der Apple Watch Sport, den Stahl-Armbändern und den Magneten zum Einsatz. Methacrylate finden sich hingegen in den Armband-Ausführungen Milanese Loop, Leather Loop und Modern Buckle.

Apple weist auf seiner Website außerdem darauf hin, dass auch andere Faktoren zu Hautreizungen führen könnten. So wären beispielsweise auch ein zu locker oder ein zu fest getragenes Uhrenarmband in einigen Fällen für Rötungen verantwortlich.

Eine Lösung des Problems kennen Allergiker bereits: Man trage einfach eine goldene Uhr. Kostet bei Apple ab 11.000 Euro.

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