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Apple aktualisiert Umweltreport 2014

11.07.2014 | 06:35 Uhr |

Der Apfel wird immer grüner. Apple weit in seinem Bericht jedoch darauf hin, dass vor allem die Zulieferer in der Pflicht stehen ihren Ausstoß von Kohlenstoffdioxid zu senken.

Apple hat gestern seinen Umweltreport für 2014 aktualisiert, den das Unternehmen zum Earth Day im April veröffentlicht hatte. Der Mac-Hersteller dokumentiert darin weitere Fortschritte auf seinem Weg zum "grünen" Unternehmen. So sollen nun in den USA 145 Stores komplett mit erneuerbarer Energie versorgt werden, in Australien beziehen nun alle 21 Läden Öko-Strom. Das Ziel sei nach wie vor, alle Retail-Stores mit umweltfreundlicher Energie zu versorgen, Apple räumt jedoch Schwierigkeiten ein. Diese lägen unter anderen darin begründet, dass nicht alle Gebäude Apple selbst gehörten. Die Fortschritte seien aber bereits deutlich spürbar: Der CO 2 -Fußabdruck des Unternehmens sei von 2011bis 2013 um 31 Prozent geschrumpft - der Energieverbrauch in der gleichen Zeit aber um 42 Prozent angestiegen. Die Hälfte aller von Apple als Dienstwägen bereit gestellten Fahrzeuge seien mittlerweile Hybride, für Dienstreisen versucht Apple so umweltfreundliche Fahrzeuge wie möglich zu mieten. Zur Reisevermeidung setzt Apple aber immer mehr auf Videokonferenzsysteme. Selbstkritisch merkt Apple auch an, dass der Wasserverbrauch von 20 Kubikmeter pro Angestelltem im Jahr 2013 auf 29 Kubikmeter gestiegen sei, der Neubau des Apple Campus 2 und verstärkter Bedarf für Serverkühlung seien dafür die Hauptgründe. Den größten Teil des CO 2 -Abdrucks schließlich tragen die Auftragsfertiger bei, auf diese will Apple weiter einwirken, ihn zu senken.

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