Apple als Unternehmen

Steve Wozniak: Apple weniger innovativ

19.11.2012 | 09:14 Uhr | Thomas Hartmann

Apple-Mitbegründer Steve Wozniak findet, dass Apple sich zu sehr um seine iPhones kümmere und zu wenig um echte Neuentwicklungen. Das berichtet unter anderem das IT-Online-Magazin ZD-Net. Demnach äußerte Wozniak sich in einem Interview in Südafrika, wo er sich zu einer Konferenz der First National Bank aufhält.

Dabei fand der Ingenieur und Konstrukteur der ersten Apple-Computer drastische Worte für das Unternehmen, dem er immer noch offiziell als Mitarbeiter angehört. Er wünschte sich, sagte der einstige Weggefährte und streckenweise Widersacher von Steve Jobs, dass Apple nicht so arrogant wäre und Produkte wie das iPhone 5 offener gestalten würde. Etwa mit unterschiedlichen Modellen und diversen Display-Größen, um den Smartphone-Konkurrenten mehr entgegenhalten zu können. Besonders Android-Handys sieht er derzeit auch technologisch mit der offeneren Plattform an der Spitze.

Android-Gründer Andy Rubin nannte er demnach einen langjährigen und guten Freund sowie einen absoluten ”Apple-Kopf”, der also innovativ und nutzerfreundlich im Sinne der ursprünglichen Cupertino-Philosophie denke. Wozniak steht zwar nach seinen Worten loyal zu Apple, hat aber schon immer auch Konkurrenzprodukte wie Android-Smartphones benutzt und sich darüber positiv geäußert. Im Moment sieht er selbst bei Microsoft aufregende Innovationen und bescheinigt dem Unternehmen aus Redmond, dass es sich drastisch geändert habe.

Info: ZD-Net

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