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Apple auch in Europa erfolgreich

15.01.1998 | 00:00 Uhr |

Neben den USA hat Apple auch in Europa sowie in der sogenannten Region D.A.CH (Deutschland, Österreich, Schweiz) ein erfreuliches erstes Quartal im laufenden Geschäftsjahr 1997/98 hinter sich. Dies geht aus Zahlen hervor, die Regionalmanager Peter Dewald heute in einem Hintergrundgespräch mit Journalisten in Ismaning bei München vorlegte.

Demnach erzielte der Mac-Hersteller im Zeitraum Oktober bis Dezember 1997 in Europa ein Wachstum von 47 Prozent im Vergleich zum Vorquartal. Der Umsatz im europäischen Markt betrug 415 Millionen Dollar. Dies ist etwa ein Viertel des weltweiten Umsatzes von knapp 1,6 Milliarden Dollar im Berichtsquartal.

Ein starkes Wachstum in einigen Produktbereichen konnte Apple Europa vor allem in Frankreich, Italien, Belgien und England verzeichnen, so Dewald. Ursache hierfür seien insbesondere die Mitte November in den Markt eingeführten G3-Rechner gewesen. Das Unternehmen habe in Europa bis Jahresende mehr als 50 000 Bestellungen dieser neuen Mac-Generation erhalten, rund 35 000 Geräte habe Apple noch bis zum Ende des Quartals ausliefern können.

Auch im deutschsprachigen Bereich habe Apple im abgelaufenen Quartal ein gutes Ergebnis erzielen können, berichtete Dewald. Der Umsatz sei gegenüber dem vorhergehenden Quartal um 35 Prozent gestiegen, auch beim Absatz habe Apple 25 Prozent zugelegen können. Detaillierte Zahlen zum Umsatz und Absatz im deutschsprachigen Markt wollte der Deutschlandgeschäftsführer jedoch nicht nennen. Auch machte Dewald keine konkreten Angaben über Gewinne und Verluste im europäischen und deutschsprachigen Markt.

Für das laufende Quartal (Januar bis März) rechne Apple weltweit nicht mit einer Umsatzänderung, so Dewald weiter. Ein Umsatzwachstum werde es aber voraussichtlich wieder im dritten und vierten Quartal des laufenden Geschäftsjahres in einigen Bereichen geben. Im Fiskaljahr 1999 sei dann erneut mit einem absoluten Wachstum gegenüber den Vergleichszeiträumen des Vorjahres zu rechnen.

Eine ausführliche Analyse der Apple-Ergebnisse folgt. ab

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