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Apple beantragt Klageabweisung

07.03.2013 | 07:51 Uhr |

Apple will sich nicht als Monopolisten bezeichnen lassen und beantragt die Abweisung einer entsprechenden Klage.

Apple hat einen Antrag an das zuständige Gericht eingereicht, eine 2011 eingegangene Kartellklage wegen des Monopols auf iOS-Apps abzuweisen, berichtet der Wirtschaftsnachrichtendienst Bloomberg. Die Kläger hatten argumentiert, sie hätten keine legale Alternative, wenn ihnen die Preise für bestimmte Apps zu hoch seien, mit dem App Store übe Apple ein unerlaubtes Monopol aus.Die 30prozentige Umsatzbeteiligung Apples führe zudem zu überhöhten Preisen. Der Klägeranwalt Alexander Schmidt fasst die Vorwürfe anschaulich zusammen: "Kann ein Verbraucher wo anders hingehen, um Angry Birds für das iPhone zu kaufen? Wenn die Antwort "Nein" lautet, dann ist Apple ein Monopolist."

Apple begründet seinen Antrag damit, nicht selbst die Preise für Apps festzulegen. Zudem verstoße es nicht gegen Kartellgesetze, für einen neuen und einzigartigen Weg der Softwaredistribution Gebühren zu erheben. Mit dem Fall befasst ist Bezirksrichterin Yvonne Rogers, die auch über einen ähnlich gelagerten Fall um Musikdownlaods aus dem iTunes Store zu entscheiden hat.

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