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Apple bittet Store-Angestellte um Ideen für mehr iPhone-Verkäufe

17.07.2013 | 07:26 Uhr |

Apple hat seine Store-Mitarbeiter dazu aufgerufen, Ideen für bessere Verkäufe des iPhone einzubringen, berichtet 9to5Mac unter Bezug auf ein angeblich von Apple stammendes Memorandum.

Darin werden Mitarbeiter unterhalb der Management-Ebene gefragt, ob sie Ideen hätten, wie Apple das iPhone besser präsentieren könne und um Feedback gebeten, ob die Verkaufsprozesse in den Stores besser gefördert werden könnten. Die Geber der besten Ideen würden für ein achtwöchiges Sommerseminar nach Cupertino eingeladen, um dort ihre Vorstellungen zu diskutieren und konkret umzusetzen.

Bereits im Juli habe Apple in Cupertino Manager der Apple Stores eingeschworen, für mehr iPhone-Verkäufe in den eigenen Läden zu sorgen. Nur jedes fünfte iPhone verkauft Apple demnach selbst, der Rest geht über Provider an die Kundschaft. Diese Verkaufsprozesse kann Apple schlecht beeinflussen. Zwar profitiert Apple davon, wechseln Mobilfunkkunden von einem einfachen Handy zu einem Smartphone, doch setzen die Provider die Anreize, ob es dann ein iPhone wird oder ein Android-Gerät. Da Apple angeblich von  Providern Absatzgarantien verlangt, dürften die Verkäufer in den Telefonshops zwar eher angehalten sein, in solchen Fällen ein iPhone zu empfehlen, doch kommt der auf diese Art gewonnene Kunde nicht direkt mit weiteren Apple-Produkten in Berührung. Der Apple Store soll daher bis zu 50 Prozent der iPhone-Verkäufe übernehmen. Da Apple wohl kaum das zulasten der über Provider erzielten Verkäufe gehen lassen wird, sollten die Verkaufszahlen des iPhone-5-Nachfolgers im Herbst deutlich in die Höhe schnellen - wenn der Plan denn aufgeht und Apple genügend Ideen von seinen Mitarbeitern einsammeln konnte.

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