950072

Apple bringt Remote Desktop 3 als Universal Binary

11.04.2006 | 15:15 Uhr |

Auch mit Intel-Macs kann man ab sofort andere Macs fernsteuern. Apple hat die dritte Version seiner Fernsteuerungssoftware Apple Remote Desktop vorgestellt. Mehr als 50 neue Funktionen beschere das Programm seinen Anwendern, unter anderem eine bessere Softwareverteilung.

Unter Mac OS X 10.4 kann Remote Desktop nun Automator und die Sportlight-Suche verwenden. Bestehende Inhalte sollen sich besser verwalten lassen und der Zugriff über das Netzwerkkabel sei noch einfacher.

Zu den Neuigkeiten zählt der Hersteller etwa eine Systemstatusanzeige, die es Administratoren ermöglichen soll, den Gesamtzustand mehrerer Systeme zu überprüfen. Wie das genau aussieht, verschweigt Apple allerdings. Mit der Power-Copy-Funktion sollen sich Daten "um bis zu elf Mal schneller als mit Apple Remote Desktop 2" verteilen lassen. Dateien sollen sich per Fernzugriff zwischen lokalen und Remote-Computer per Drag-and-Drop-Methode verschieben lassen und eine Aufgabenhistorie mehr Übersicht bieten. Während eines Fernzugriffs kann man den eigenen Schreibtisch im sogenannten "Curtain Mode" ausblenden. Selbst nicht-autorisierte Software kann ARD 3 jetzt aufspüren: "User History Reports" und "Application Usage" sollen nämlich genau das aufspüren. Die Fernbedienungssoftware soll Systeme automatisch verwalten können und in "Smart Computer Lists" sortieren können, die nach dem Vorbild von iTunes' intelligenten Playlisten funktionieren. Für mehr Sicherheit beim Zugriff sorgt zudem eine 128-bit AES-Verschlüsselung zwischen ARD 3 und dem Client. Apple bietet Lizenzen ab 289 Euro an, Preise für Upgrades gibt Apple bisher nicht an. (chr/ macnews.de )

0 Kommentare zu diesem Artikel
950072