Es sieht so aus, dass in den letzten zwei Wochen ausschließlich Apple die Nachrichten-Agenturen beschäftigt: Erst kamen die Quartalszahlen aus Cupertino, gestern wurde das Update auf iOS 6.1 veröffentlicht, heute flattert wieder eine Nachricht von Apple ins Postfach.
Apple hat die iPad-Modellreihe um ein weiteres Gerät erweitert. Das iPad 4 gibt es bald auch mit 128 GB Speicherplatz . Wie gewohnt kann man beim neuen Modell zwischen Schwarz und Weiß auswählen. Die Wi-Fi-Version wird laut Apple 799 Euro, also 100 Euro mehr als das entsprechende Modell mit 64 GB Speicherplatz kosten. Für 929 Euro bekommt man das iPad Wi-Fi + Cellular mit eingebautem LTE-Chip. Ab dem 5. Februar, also ab nächstem Dienstag, wird das neue Gerät in den Apples Stores erhältlich sein.
Die Details des neuen iPad
Die Rückseite des neuen iPad. Zur Großansicht bitte auf das Bild klicken.
Die Rückseite des neuen iPad
Kaum verändert gegenüber dem Vorgänger
Die Schnittstellen bleiben an der gleichen Stelle.
Die Linse der Kamera ist sichtbar größer geworden.
Dass nun fünf Megapixel für höhere Bildqualität sorgen sollen, sieht man von außen natürlich nicht.
Die Unterschiede in der Dicke sind geringe aber erkennbar
Damit die Unterscheidung leichter fällt: Das schwarze Modell ist ein iPad 2, das weiße ein neues iPad von 2012
Die hohe Auflösung des Bildschirms...
... erschließt sich nicht sofort...
... aber je genauer man hinschaut..
.. umso mehr fällt auf, wie scharf das Bild ist.
Zur Erinnerung: Der weiße Rand hier...
...deutet auf das neue Modell hin.
Und schon wird klar, welche optischen Auswirkungen das Retina-Display hat, vergleicht man das neue iPad mit dem iPad 2.
Dessen Bildschirm ist nicht schlecht, aber die Pixel sind deutlich zu erkennen, geht man ganz nah ran.
Fast wirkt das iPad 2 altbacken.
Aus der Nähe betrachtet, ist alles ganz unscharf...
... und nicht so scharf wie beim neuen iPad.
Hier noch einmal alt...
... gegen neu.
Was unseren Macworld-Kollegen schon aufgefallen ist, können wir bestätigen:
Der Bildschirm des neuen iPad ist nicht nur schärfer, sondern auch wärmer im Farbton.
Mit der Erweiterung der Modell-Reihe zielt Apple ganz klar auf das Geschäftsumfeld. Zunehmend mehr Anwender nutzen das Tablet nicht nur zum Medien-Konsum, sondern produzieren aktiv Inhalte mit dem Gerät. So entstehen am iPad nicht nur Foto-Collagen mit iPhoto, sondern 3D-Zeichnungen mit AutoCAD, Baupläne, Entwürfe und Filme. Sogar für Musiker wird das iPad als Produktionsmittel zunehmend interessant.
Mit der Bekanntgabe des neuen Modells stellt sich natürlich die Frage zum Produktionszyklus des iPads. Wäre alles wie üblich verlaufen, hätte man das iPad 5 Ende März erwartet. Das iPad 3 wurde am 7. März 2012 vorgestellt . Nun hat Apple alles auf den Kopf gestellt: Statt eines Jahres-Turnus brachte der Hersteller bereits im Herbst das iPad 4 mit dem neuen Lightning-Anschluss und etwas schnellerem Prozessor . Die nächste Generation des iPad dürfte nach dem fälligen Upgrade beim Speicher noch mindestens bis Sommer auf sich warten lassen.
Beim iPad Mini und dem noch immer erhältlichen iPad 2 ändert sich nichts. Der preisliche Abstand zwischen Macbook Air und iPad wird nun auch geringer: das Macbook Air mit 11-Zoll-Bildschirm und 64 GB kostet 1.049 Euro, die 128-GB-Version ist für 1.149 Euro zu haben.










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