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Apple bringt neue G5 Powermacs

09.06.2004 | 16:59 Uhr |

Gestern ging es schon durch die Gerüchteküche, heute sind sie da: Die neuen, lange erwarteten G5. Keine Revolution, aber eine gesunde Evolution.

Alle Modelle sind nun Dual-Modelle, wobei das kleine Modell zwei 1,8 GHz, das mittlere zwei 2 GHz und das ab Juli lieferbare Topmodell zwei 2,5 GHz schnelle Prozessoren hat. Zum Einsatz kommt der neue 90 Nanometer PowerPC 970FX, den Apple schon mit 2 GHz in den G5 Xserves verbaut. Der Frontsidebus ist weiterhin in einem Verhältnis von 1:2 getaktet, was 900 MHz im Einstiegsmodell bis 1,25 GHz im Topmodell entspricht.

Die Grafikkarten spielen in einer etwas besseren Liga: Apple verwendet die vier bis acht Prozent schneller getakteten XT-Versionen der Radeon 9600 im Topmodell und bietet optional eine Radeon 9800 XT als Built-to-order Option. Der Grafikspeicher wurde verdoppelt, so hat die Radeon 9600 XT jetzt 128 MB und die optionale Radeon 9800 XT 256 MB. Die Standard-Grafikkarte des kleinen und mittleren Modells ist gleich geblieben, eine Geforce 5200 Ultra von Nvidia mit 64 MB. Als Superdrive wird ein 8x-DVD-Brenner eingesetzt, vorher wurde ein 4x-Laufwerk verbaut. Die Festplatten- und RAM-Ausstattung bleibt gleich. Der kleinste G5 hat zwar mit seinen vier RAM-Slots und 64-Bit-PCI statt PCI-X immer noch einige Einschränkungen des Vorgängermodells, aber der Speicher wurde nun mit PC3200 (DDR400) dem Standard der schnelleren Modelle angepasst. Das Besondere an den neuen High-End-G5 ist ein neuartiges Flüssig-Kühlsystem, das schon seit einigen Monaten durch die Gerüchteküche geistert. Hierbei handelt es sich laut Apple um ein dynamisches System aus pumpenlosen geschlossenen Flüssigkeitskreisläufen und Kühlkörpern mit Lüftern. So ist wie gehabt weiterhin möglich, jede der drei Thermalzonen im Power Mac G5 optimal der Hitzeentwicklung entsprechend zu kühlen.

An der Preisgestaltung hat sich wenig geändert: Das Topmodell kostet nach wie vor 3240 Euro und das mittlere 2700 Euro, lediglich das kleinste Modell hat sich bedingt durch das Dual-CPU-Konzept von 1970 auf 2160 Euro verteuert. In diesem Aufpreis ist leider keine RAM-Grundausstattung mit 512 MB vorgesehen, der langsamste G5 muss sich immer noch mit nur 256 MB begnügen. Apple gab außerdem bekannt, dass die neuen G5 zusammen mit Airport Express auf der Macexpo in Köln am 17.-19. Juni zu sehen sein werden. Gegen Ende des Monats wird die Redaktion die neuen Modelle testen.

Info Neue G5 bei Apple

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