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Apple deckt für Börsenaufsicht die Karten auf

14.02.2002 | 11:42 Uhr |

München/Macwelt- Börsennotierte Unternehmen müssen regelmäßig einen Bericht an die amerikanische Börsenaufsicht SEC liefern, das Formular Securities und Exchange Commission 10-Q. Dieser Bericht liefert oft mehr Informationen über ein Unternehmen als der offizielle Quartalsbericht. So gibt Apple hier erstmals an, im ersten Quartal insgesamt 375 Stellen weltweit einzusparen. 425 Mitarbeiter aus dem Verwaltungsbereich sollen gehen. Diese Umstrukturierung wird das Unternehmen 24 Millionen US-Dollar kosten. Auch über die insgesamt 27 Apple-Stores wurden genauere Zahlen bekannt. Im letzten Quartal, das im Dezember endete, machten die Geschäfte 8 Millionen Dollar Verlust, bei einem Umsatz von 48 Millionen. Insgesamt 14 000 seiner 746 000 verkauften Computer wurde Apple in seinen Läden los. Interessant auch die Gewinne in den verschiedenen Marktteilen. So machte Apple in den USA weniger Gewinn als in Europa. In den USA betrug der Gewinn 38 Millionen US-Dollar, bei einem Umsatz von 689 Millionen. In Europa betrug der Gewinn dagegen 43 Millionen US-Dollar bei vergleichweise niedrigen 363 Millionen US-Dollar. Ein Grund dafür ist der hohe Anteil an Power Macs und Powerbooks in Europa, die eine bessere Rendite erbringen als iMac oder iBook.
Nicht nur durch den Verkauf von Computern und Software machte Apple Kasse: Für 21 Millionen US-Dollar verkaufte Apple Aktien des Prozessorherstellers ARM, für eine weitere Million wurden Aktien von Earth Link und Akamai verkauft. sw

Info: Apple www.apple.de

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