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Apple dementiert Preisabsprachen in Russland

09.08.2016 | 12:26 Uhr |

Gleiche Preise für iPhones bei den diversen Einzelhändlern? Die russische Wettbewerbskommision wittert hier die Preisabsprachen.

Als Reaktion gegen die gestrige Ermittlungseinleitung der russischen Kartellbehörde hat sich Apple in einem Kommentar gegenüber Tass.ru gemeldet. Der Hersteller streitet die Preisabsprachen zwischen den Händlern ab: "Der Einzelhandel kann eigene Preise für die Apple-Produkte festlegen. Das ist in Russland sowie überall auf der Welt der Fall." Der Analyst Denis Kuskov äußert gegenüber Tass.ru Zweifel an der Preisabsprache: "Die Preise im russischen Apple Online Store sind teilweise höher als im Einzelhandel. Das deutet darauf hin, dass solche Unterschiede zwischen dem Hersteller und dem Handel nicht abgemacht worden waren."

Die russische Kartellbehörde hat gestern eine Untersuchung gegen Apple eingeleitet . Der Vorwurf lautet, der iPhone-Hersteller habe zusammen mit Händlern illegale Preisabsprachen getroffen und so iPhone 6 und iPhone 6S überteuert verkauft. Euroset, der größte russische Mobilfunkhändler, hat die Vorwürfe bereits zurückgewiesen, die anderen 15 angeklagten Händler haben sich bis dato nicht geäußert. 

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