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Apple der Kinderarbeit und Umweltverschmutzung beschuldigt

08.05.2013 | 10:51 Uhr |

Die Umweltschutzorganisation Friends of the Earth beschuldigt Apple und Samsung gleichermaßen, Zinn aus Minen der indonesischen Insel Bangka zu beziehen, in denen der Abbau kaum reglementiert ist.

Kinderarbeit sei dort daher ebenso an der Tagesordnung wie Umweltverschmutzung. Während Apple zu den Vorwürfen bisher keine Stellung bezogen hat, reagiert der Konkurrent Samsung und verspricht laut Korea Times eine eingehende Untersuchung: "Wir unterhalten keine direkten Geschäftsbeziehungen zu den Minen von Bangka, wissen aber, das einiges von dem von uns verwendeten Zinn von dort stammt."

Man werde daher die Zuliefererkette genauestens überprüfen, um die Herkunft des Zinns zu klären. Laut der britischen Zeitung Guardian sind die Arbeitsbedingungen in den Minen auf Bangka für jährlich 150 Todesfälle verantwortlich. In jedem iPad hat Apple etwa 1,3 Gramm Zinn verlötet, schätzen Friends of the Earth .

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