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Apple droht Umwelt-Klage wegen iPhone

16.10.2007 | 16:17 Uhr |

Der Greenpeace-Bericht über gefährliche Materialien im iPhone kann für Apple unangenehme Folgen haben: Das kalifornische Umweltamt hat dem Mac-Hersteller eine 60-Tage-Frist gesetzt, um das iPhone umweltfreundlicher zu gestalten.

Anderenfalls drohe eine Klage. Die Umweltschutzorganisation Greenpeace hatte in den Kabeln des mit dem iPhone ausgelieferten Kopfhörers Weichmacher in einer Dosis gefunden, welche die in den USA und der EU zulässigen Grenzwerte für Kinderspielzeug überschreitet. Michael Green, Direktor des Umweltamtes, meint gegenüber unseren Kollegen von Macworld, dass es keine Gründe gäbe, die zum Einsatz jener Weichmacher zwingen: "Wir erwarten, dass Apple seine Produkte so umgestaltet, dass sie während ihrer gesamten Lebensdauer sicherer sind und so keine Gefahr mehr für die herstellenden Arbeiter, die Kunden und die Umwelt mehr darstellen." Apple müsse zumindest einen Aufkleber dem iPhone beilegen, der auf die Weichmacher hinweise. Bisher habe Apple noch keinen Kontakt mit dem Umweltamt aufgenommen.

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