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Apple einigt sich mit Ericsson über Lizenzen

22.12.2015 | 11:49 Uhr |

Nach einem Streit, der fast das ganze Jahr währte, haben sich Apple und Ericsson noch vor Weihnachten geeinigt.

Apple hat in einem das ganze Jahr über währenden Patentstreit mit dem schwedischen Unternehmen Ericsson eingelenkt und sich verpflichtet, für die von den Patenten geschützten und in iPhone und iPad verwendeten Technologien wieder Lizenzgebühren zu zahlen.

Dabei handelt es sich um essentielle Patente rund um Mobilfunktechniken wie GSM, 3G und LTE . Diese Techniken lizenziert Ericsson auch an zahlreiche andere Unternehmen der Branche, eine Vereinbarung mit Apple war anfangs des Jahres abgelaufen. Nach dem Scheitern von Verhandlungen hatten sich die Unternehmen gegenseitig verklagt. Apple hatte sich dabei auf den Standpunkt gestellt, keine der von Ericsson reklamierten Techniken zu nutzen, Ericsson hingegen forderte von Apple Lizenzgebühren für die gesamte Palette der standardessentiellen Patente.

Der am Montag geschlossene Vertrag zur gegenseitigen Lizenzierung von Patenten beendet alle juristischen Verfahren, die in den USA, UK, Deutschland und den Niederlanden anhängig waren. Neben einer Einmalzahlung verpflichtet sich Apple für sieben Jahre zur Begleichung von Lizenzgebühren. Über die Höhe bewahren die Unternehmen Stillschweigen, Ericsson gibt lediglich an, im Jahr zwischen 13 und 14 Milliarden Schwedische Kronen (1,4 - 1,5 Milliarden Euro) an Lizenzgebühren zu kassieren.

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