Apple hat ein weiteres Rekordergebnis zu vermelden: Das zweite Quartal des Geschäftsjahres 2006/2007 ist das bisher beste März-Quartal der Unternehmensgeschichte des Mac-Herstellers. Im zweiten Quartal des Geschäftsjahres 2006/2007 hat Apple bei einem Umsatz von 5,26 Milliarden US-Dollar einen Gewinn von 770 Millionen US-Dollar erzielt. Gegenüber dem gleichen Zeitraum des Vorjahres mit 410 Millionen US-Dollar Gewinn bei 4,36 Milliarden US-Dollar Umsatz bedeutet das einen Gewinnzuwachs von 87,8 Prozent und ein Umsatzplus von 20,6 Prozent. Die ungewöhnlich hohe Gewinnmarge erklärt Apple mit niedrigen Komponentenpreisen, etwa für NAND-Flash-Speicher.
Im Berichtszeitraum lieferte Apple 1,517 Millionen Macs aus (plus 36 Prozent) und verkaufte 10,549 Millionen iPods (plus 24 Prozent). "Der Mac gewinnt klar Marktanteile hinzu, bei einem dreimal so starkem Wachstum wie der Rest der Industrie," freut sich Apple-CEO Steve Jobs in einer Pressemitteilung. Die Company freue sich zudem auf die Veröffentlichung des iPhone "Ende Juni". Musikprodukte tragen mittlerweile zu 44 Prozent zum Gesamtumsatz bei, erklärte Apples Finanzchef Peter Oppenheimer auf der Bilanzpressekonferenz. Insbesondere der iTunes Store habe zu dem 35-prozentigem Wachstum seinen Anteil geleistet.
In der Bilanzkonferenz dementiert COO Tim Cook Personalprobleme, die das Verschieben von Mac-OS X 10.5 Leopard auf den Oktober zur Folge hatten. Es sei von Anfang an geplant gewesen, die Ressourcen der Systementwicklung auch für das iPhone einzusetzen, nur habe der Prozess länger als erwartet gedauert.
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