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Handelsbehörde ITC untersucht HTC-Handys nach Apple-Beschwerde

01.04.2010 | 13:00 Uhr |

Die ITC hat mit der Beweisaufnahme gegen den Smartphonehersteller HTC begonnen. Apple hatte sich über den Hersteller beschwert, weil er angeblich iPhone-Patente verletzen würde.

Das HTC G1 (Bild T-Mobile USA)
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© T-Mobile

Apples bei der Handelsbehörde ITC (International Trade Commission) eingereichte Beschwerde über Patente , die Handys des Herstellers HTC verletzen würden, hat die Behörde reagieren lassen. Die ITC hat gestern angekündigt, ein Untersuchungsrichter werde sich mit der Angelegenheit befassen und die Beweisaufnahme beginnen. Die auf dem Google-Betriebssystem Android laufenden Smartphones verletzen laut Apple 20 seiner rund um das iPhone gesicherten Patente. Bei der ITC hat Apple ein US- Apple hatte bei der Premiere des iPhones vor drei Jahren angekündigt, hunderte von Patenten Verkaufsverbot der Smartphones aus Taiwan beantragt.

HTC wehrt sich gegen die Vorwürfe und bestreitet, Apples Patente zu verletzen. Google hat angekündigt, seinen Hardware-Partner im Streit gegen Apple zu unterstützen. Apple hatte bei der Vorstellung des iPhone vor drei Jahren angekündigt, hunderte von Patenten für das Smartphone gesichert zu haben und diese vehement zu verteidigen. Prozesse gegen Nachahmer blieben bisher rar, das Vorgehen gegen HTC lässt jedoch vermuten, dass Apple in Wirklichkeit gegen Google um die Vormachtstellung im Markt streiten muss.

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