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Rechtsstreit um Papermaster: IBM muss drei Millionen als Garantie hinterlegen

17.11.2008 | 09:28 Uhr |

Sollte IBM den Rechtsstreit um den Manager Papermaster nicht gewinnen, muss das Unternehmen dem Ex-Angestellten drei Millionen Dollar zahlen.

Der Streit zwischen Mark Papermaster und seinem bisherigen Arbeitgeber IBM geht weiter: Sollte IBM den Rechtsstreit nicht gewinnen, so muss das Unternehmen Papermaster durch Zahlung von drei Millionen US-Dollar entschädigen. Der US-Bezirksrichter Kenneth Karas hat IBM angewiesen, die Summe bis Freitag zu hinterlegen, andernfalls werde er das Verfahren einstellen. IBM hatte Papermaster mittels einer einstweiligen Verfügung die Arbeit für Apple untersagt. Apple hatte Papermaster als Nachfolger für den bisherigen Chef des Bereichs iPhone- und iPod-Hardware-Entwicklung, Tony Fadell, eingestellt.

IBM sieht die Gefahr der Weitergabe von Betriebsgeheimnissen und verweist auf ein Wettbewerbsverbot im Arbeitsvertrag mit Papermaster. Papermaster sieht wiederum nicht, dass Apple und IBM in einem relevanten Konkurrenzverhältnis zueinander stehen. Die Höhe des möglichen Schadensersatzes ergibt sich laut Karas aus den Kosten, die Papermaster durch den Rechtsstreit entstünde sowie aus dem Schaden, der eine Beschäftigungslosigkeit für ihn bedeutete.

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