1902435

Apple gibt 4,5 Milliarden US-Dollar für Forschung und Entwicklung aus

13.02.2014 | 06:30 Uhr |

Apple gibt wieder mehr Geld für Forschung und Entwicklung aus, lässt sich den Börsenberichten des Unternehmens entnehmen. Hinweis auf neue Produkte?

Yoni Heisler von The Unofficial Apple Weblog (TUAW) hat die Apples Ausgaben für Forschung und Entwicklung (Research & Development, R&D) seit dem Geschäftsjahr 1995 anhand der entsprechenden Eingaben des Unternehmens an die Börsenaufsicht analysiert und ist dabei auf einige interessante Zahlen gestoßen. So hat Apple allein im Jahr 2013 4,5 Milliarden US-Dollar in Forschung und Entwicklung investiert, was mehr als ein Fünftel der Gesamtsumme der letzten 19 Jahre ist. Seit Mitte der 2000er-Jahre sind die R&D-Ausgaben exponentiell gestiegen, kurz nach Steve Jobs' Rückkehr hatte Apple Ende der 90er den Bilanzposten jedoch reduziert - Folge der Bereinigung der Produktlinien, der unter anderem der Newton zum Opfer fiel. Im Vergleich zum Umsatzwachstum konnte der Posten jedoch nicht mithalten, um 2002 gab Apple etwa acht Prozent der Umsätze für Forschung und Entwicklung aus, danach fiel der Anteil wider deutlich, auf zeitweise zwei Prozent. Erst 2013 stieg er wieder auf drei Prozent des Umsatzes. Den jüngsten Zuwachs erklärt Apple in seinem Form-K-Filing an die Börse mit einer personellen Aufstockung der Abteilung, anscheinend wirken sich die versprochenen neuen Produktkategorien schon jetzt in der Bilanz aus.

0 Kommentare zu diesem Artikel
1902435