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Apple gibt Aktienoptionen im Wert von 84 Millionen Dollar an

29.12.2006 | 14:25 Uhr |

Mit reichlich Verspätung reicht der Mac-Hersteller seine Finanzberichte (Form 10-Q) für das Quartal, das zum 1. Juli 2006 endete sowie für das Finanzjahr, das am 30. September 2006 endete (Form 10-K) bei der Securities and Exchange Commission (SEC) ein. Darin gibt Apple an, die unbaren, aktienbasierten Abfindungen beliefen sich auf 84 Millionen US-Dollar.

Keine Unregelmäßigkeiten nach 2002

Basierend auf den Ergebnissen der unabhängigen Untersuchungskommission belaufen belaufen sich die Abfindungen insgesamt auf 84 Millionen US-Dollar nach Steuern. Für das Finanzjahr 2006 beträgt die Summe vier Millionen Dollar und für das Jahr 2005 sieben Millionen Dollar. Die Neuformulierung der Bilanzen kommt ausschließlich durch Aktienoptionen aus den Jahren 1997 bis 2002 zustande, erklärt der Mac-Hersteller in einer Pressemitteilung. Die Untersuchungen hätten keine Optionen nach dem 21. Dezember 2002 gefunden, die Bilanzkorrekturen nötig machen würden.  

Vorstand stärkt Jobs den Rücken

Dies sind die Ergebnisse eines unabhängigen Untersuchungsausschusses, der unter der Leitung von Al Gore die Rückdatierung von Aktienoptionen bei Apple aufklären sollte. In einer gemeinsamen Erklärung geben Al Gore und Jerome York, Vorsitzender von Apples Finanz- und Prüfungsausschuss, bekannt: "Der Vorstand ist zuversichtlich, dass die Firma ihre Probleme behoben hat, die zu der Neuformulierung führten." Außerdem habe man vollstes Vertrauen in Steve Jobs und die Führung.

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