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Apple gibt den Reichen

03.12.1999 | 00:00 Uhr |

Apple hat offenbar Kinder aus sozial schwachen Familien benachteiligt, die gemeinsam mit den Töchtern und Söhnen von Prominenten eine iMovie-Schulung auf dem Apple-Campus besucht haben.

Wie das US-Magazin "Wired" berichtet, durften die Teilnehmer aus prominentem Elternhaus nach Abschluss des Seminars ihre Ausrüstung aus iMac DVs und Canon-Digitalvideokameras behalten. Die übrigen Kinder mussten ihre Arbeitsplätze ihrer jeweiligen Schule überlassen. Unter ihnen befanden sich laut "Wired" auch drei Fünftklässler der in einem der ärmsten Stadtteile San Franciscos beheimateten Bret-Hart-Grundschule.

Zu der iMovie-Schulung hatten die Applemasters eingeladen, denen namhafte Kulturschaffende, Wissenschaftler und Sportler angehören. Applemasters vertreten öffentlich ihre Vorliebe für den Macintosh und machen sich regelmäßig in Seminaren oder Workshops mit den neuesten Apple-Technologien vertraut. Prominentestes Mitglied ist der legendäre Boxchampion und Sportler des Jahrhunderts Muhammad Ali. lf

Info: Apple, Internet: www.apple.com/applemasters/imovie/

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