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Apple groß im Multitouch: Technik und Patente

25.02.2008 | 10:00 Uhr |

Eine 80-seitige Apple-Patentschrift enthüllt weitere Multitouch-Ideen, die Seite HowStuffWorks nimmt das iPhone auseinander und zeigt anschaulich, wie sich Apples Bildschirm von anderen Touch-Displays unterscheidet. Und zum Schluss schauen wir uns kurz eine kleine Vision an: Ein Bildschirm, der unter die Haut geht.

Eine weitere Patentschrift ist von Apple bekannt geworden, die ganze 80 Seiten lang Multitouch-Eingaben beschreibt. Dabei geht es nicht nur um Fingerfertigkeiten, sondern um Eingaben mit beiden Händen - was AppleInsider wieder an das "Work-in-Progress" eines Newton-Nachfolgers erinnert, den die Seite in Entwicklung weiß. Mit der beschriebenen großen Eingabefläche würde nicht nur die Maus ersetzt und das Trackpad erweitert werden, sondern auch die Tastatur einer berührungsempfindlichen Oberfläche weichen. Die Technik dahinter ist nicht ganz trivial. Die Seite HowStuffWorks zeigt - allerdings auf englisch - wie Apple Multitouch beim iPhone realisiert hat. Der lange Artikel ist reich bebildert und erklärt, warum normale Touchdisplays bei Mehrfingereingaben versagen, wie die Bildschirm-Schichten des iPhones aufgebaut sind und warum das Ganze funktioniert. Für Technik-Interessierte ein Leckerbissen. In eine ganz andere Richtung geht Jim Mielke , der ein Tattoo-Display unter die Haut verlegen möchte - das Silikon-Implantat mit Bluetooth-Technik würde zum Beispiel bei einem Anruf auf dem Unterarm eine Telefon-Oberfläche sichtbar machen, die mit den Fingern gesteuert wird. Auch andere Körperteile könnten so interaktiv werden, der Beitrag eines Design-Wettbewerbs erklärt auch, wie ein solches System Anwender bei akuten Gesundheitsproblemen warnen könnte.

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