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Apple heuert Akku-Experten an und wird verklagt

19.02.2015 | 14:24 Uhr |

Wie Law360 berichtet, hat der amerikanische Akkuhersteller A123 Systems eine Klage gegen Apple eingereicht. A123 Systems wirft Apple in der Klage vor, innerhalb weniger Monate fünf wichtige Mitarbeiter des Unternehmens abgeworben zu haben, um A123 Systems zu schädigen.

Die Auseinandersetzung zwischen Apple und A123 Systems soll im Juni 2014 begonnen haben, als der CTO von A123 Systems Mujeeb Ijaz unter ungeklärten Umständen zu Apple wechselte. Im Januar 2015 verließen dann mit Don Dafoe, Michael Erickson, Depeng Wang und Inrajeet Throat vier weitere Mitarbeiter A123 Systems innerhalb von einem Monat, um Positionen bei Apple anzutreten. Der Klage zufolge arbeiteten alle von Apple abgeworbenen Mitarbeiter bei A123 Systems in der Abteilung für fortgeschrittene Energiespeicherung, wobei Sie an der Entwicklung von "revolutionären Technologien" beteiligt waren. Durch den Verlust der Mitarbeiter mussten einige Projekte eingestellt werden, da diese nicht ersetzt werden konnte, so das Unternehmen.

Zusätzlich zu Mitarbeitern von A123 Systems soll Apple auch planen, gezielt Angestellte von LG, Panasonic, Samsung, Toshiba und Johnson Controls abzuwerben. A123 Systems wolle mit der Klage verhindern, dass die ehemaligen Mitarbeiter Ihre Stellen bei Apple antreten. Zusätzlich dazu sollen Sie für einen Zeitraum von einem Jahr auch bei keinem anderen Unternehmen in der Branche anfangen dürfen, um die Entwicklungen und Arbeit von A123 Systems zu schützen. Wie bei Klagen dieser Art üblich verlangt A123 Systems des weiteren auch eine Entschädigungszahlung sowie die Übernahme der Prozesskosten von Apple.

Einige Beobachter und Gerüchte-Webseiten werten Apples Personal-Aktivitäten als Hinweis dafür, dass Apple selbst an neue Akkutechnologie forscht.

Quelle: Law360 (Bezahlschranke)

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