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Apple hilft dem Big Brother

02.09.2008 | 10:57 Uhr |

Apple dringt in neue Märkte vor. In Zukunft will die iPod-Firma auch im öffentlichen Dienst und der Überwachung vertreten sein.

Apple erschließt Märkte, die sich bislang nicht für Macs interessiert haben. So hat der Hersteller jetzt Kooperationen mit staatlichen Organisationen und Überwachungsfirmen. Auch im Geschäftsumfeld fasst Apple langsam Fuß.

Apple wird Mitte September an einer Konferenz teilnehmen, bei der die Überwachungsindustrie über die Zukunft der Videoüberwachung diskutieren will. Es soll laut 9to5mac auch darum gehen, wie sich Video und IT besser verbinden lassen. Apple veranstaltet die Konferenz mit dem führenden Anbieter für Videoüberwachung, videoNEXT.

Apple hat mittlerweile auch den Fuß in der Tür der Behörden: Wie jetzt bekannt wurde, hat Apple einen Vertrag mit dem Dienstleister Vertex geschlossen. Über diesen Weg wird Apple die US-Behörde des öffentlichen Dienstes, "US Office of Personnel Management" (OPM), beliefern. Die öffentlichen Angestellten sollen in Zukunft den Umgang mit Appleprodukten lernen.

Auch ohne direkte Anstrengung setzt sich Apple auch im Unternehmensumfeld imer mehr durch. Nach einer Untersuchung der Analysten von Change Wave erwägten im August 17 Prozent aller befragten Unternehmen, ein iPhone anzuschaffen. Dies entspricht einer Steigerung um vier Prozentpunkte seit Mai. Die Smartphone-Anbieter von Palm und RIM (Blackberry) verloren im gleichen Zeitraum. RIM liegt mit 79 Prozent dennoch weit vor Apple. Laut RBC Capital Markets liegt die Nachfrage der Unternehmer nach portablen Macs sogar auf einem Allzeithoch. 34 Prozent der befragten Unternehmen planen einen mobilen Mac zu kaufen - drei Prozentpunkte mehr als im Mai.

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