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Von Hans-Christian Dirscherl - 16.03.2012, 06:07

Apple

iPad 2 ist 3,5 Mal schadensanfälliger als das Ur-Pad

Beim iPad 2 ist die Gefahr eines Unfallschadens deutlich höher als beim ersten iPad. Doch in einer anderen Disziplin erweisen sich beiden iPads als überdurchschnittlich robust.
Einer Untersuchung des Versicherungsunternehmens SquareTrade zufolge hat das iPad 2 ein 3,5-fach höheres Schadensrisiko durch einen Unfall als das erste iPad (50.000 iPads wurden dafür ausgewertet). Demnach würden zehn Prozent der iPad-2-Besitzer einen Unfall-Schaden innerhalb von zwölf Monaten nach dem Kauf melden. Beim ersten iPad waren es dagegen nur 2,8 Prozent der Besitzer, die einen Defekt infolge eines Unfalls innerhalb der ersten zwölf Monate nach Kauf erlitten.
Die Unfallschäden lassen sich folgendermaßen aufteilen: Bei 54 Prozent fiel das iPad während der Benutzung zu Boden, 15 Prozent der Unfallschäden traten auf, als das iPad vom Tisch fiel, 11 Prozent der Unfälle standen in Zusammenhang mit einem PKW, 8 Prozent der Schäden verursachten Kinder und nur ein Prozent wurde durch Flüssigkeit verursacht.
SquareTrade macht das Design des iPad 2 für diese deutlich höhere Schadensanfälligkeit verantwortlich. Das iPad 2 ist dünner und vor allem sein Display sei an den abgerundeten Kanten etwas weniger gut geschützt als es beim Ur-iPad der Fall ist. Dem an und für sich pfiffigen Smart Cover schiebt SquareTrade ebenfalls die Schuld an einigen Schäden zu. Es soll vorkommen, dass iPad-Besitzer nach dem Smart Cover greifen, wenn das iPad herunterzufallen droht. Und dann eben nur das Smart Cover in den Händen halten, während das iPad 2 auf den Boden knallt.
Die größere Anfälligkeit des iPad 2 bezieht sich aber nur auf Unfallschäden, nicht aber auf grundsätzliche Fehlfunktionen oder Mängel. Ganz im Gegenteil soll das iPad 2 in dieser Disziplin deutlich besser als das iPad 1 sein: Nur 0,3 Prozent der iPad 2-Besitzer berichteten von einer Fehlfunktion, wohingegen beim Ur-iPad immerhin 0,9 Prozent über Fehlfunktionen berichteten.
37 Prozent dieser nicht mit einem Unfall in Zusammenhang stehenden Fehler betrafen den Akku, 22 Prozent den Bildschirm, 14 Prozent die Software, 9 Prozent die Lautsprecher und 8 Prozent einen Schaltknopf am iPad. Alles in allem treten Fehlfunktionen beim iPad deutlich seltener auf als beispielsweise bei Digitalkameras, Smartphones und Notebooks.
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