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Apple ist Electronic Arts' wichtigster Retail-Partner

24.07.2013 | 11:27 Uhr |

Über keinen anderen Vertriebsweg hat der weltweit drittgrößte Videospiele-Publisher EA soviel Umsatz generiert, wie mit Apples iOS-App-Store.

Die massiven Bemühungen des Publishers Electronic Arts, beispielsweise in Form von Zukäufen von renommierten App-Entwicklern wie Popcap Games (Plants vs. Zombies) oder Firemint (Real Racing), scheinen erstmals Früchte zu tragen. Neben Apple hat nämlich auch Electronic Arts seine Quartalszahlen bekanntgegeben – mit einer kleinen Überraschung. Der Publisher hat im abgelaufenen Quartal erstmals seit Beginn seines App-Store-Engagements im iOS-App-Store mehr verlauft, als auf allen anderen digitalen Vertiebswegen:

"Unser abgelaufenes Quartal war mit Blick auf die großen Umsätze bei unseren digitalen Spielen und Services außergewöhnlich", sagte EA's COO Peter Moore. "Auf diesem Vertriebsweg war Apple EA'a größter Handelspartner in Sachen Verkäufen, und das zum ersten Mal."

Electronic Arts verdankt die guten Geschäftszahlen in erster Linie zwei Zugpferden im App Store: Zum einen dem Simpsons-Ableger Die Simpsons: Springfield , zum anderen der Rennspielreferenz im App Store Real Racing 3 . Beide Titel setzten auf das so genannte Freemium-Modell. Während das Hauptspiel zum kostenlosen Download angeboten wird, monetarisiert die App ausschließlich über In-App-Käufe – und das scheinbar sehr erfolgreich. Mit Plants vs. Zombies 2 hat man bereits den nächsten Freemium-Titel in der Pipeline. Zumindest finanziell dürfte EA also rosigen Monaten entgegen sehen.

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