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Apple ist und bleibt knackig

12.10.2005 | 10:35 Uhr |

Zahlreiche Medien kommentieren heute morgen Apples Quartalsergebnisse und die Reaktion der Börse darauf

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„Sehr gut ist dem Markt mal wieder nicht gut genug“ ntv

„Augen der Anleger größer als Apples Markt.“ Unter diesem Motto führt eine Kolumne der aktuellen FAZ aus, wie es zu dem Kurseinbruch der Apple-Aktie gleich nach der Bekanntgabe der Zahlen kommen konnte: „...vor allem die Erwartungen der Anleger scheinen sich von der Realität völlig losgelöst zu haben und schwerelos über dem Parkett zu schweben. Bereits im April hatten einige Händler aufgrund von „geflüsterten Zahlen”, das heißt Marktgerüchten, den Verkauf von sechs Millionen iPods erwartet. Tatsächlich wurden im damaligen Quartal 5,3 Millionen ausgeliefert.

Apple macht gute Geschäfte, aber kurstreibend wirkt das iPod-Phänomen - und eben mehr das Phänomen als der iPod. Analysten haben immer wieder gewarnt, daß jede enttäuschende Nachricht in diesem Zusammenhang zu einem Kurseinbruch führen könnte. Und genau das ist am Dienstag passiert.“

Eher nüchtern fällt der Bericht der Financial Times Deutschland aus: „Apple verfehlt Umsatzerwartungen... Apple kann es den Anlegern nicht recht machen: Der US-Computerhersteller hat seinen Quartalsgewinn zwar vervierfacht, die Umsatzerwartungen der Analysten jedoch verfehlt. Die Aktie des Microsoft-Konkurrenten brach daraufhin nachbörslich um zehn Prozent ein.“

Noch deutlicher wird das Handelsblatt : „Anleger strafen Apple ab.“ Und das Manager Magazin diagnositiziert sogar „Anleger flüchten aus Apple.“

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