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Apple beherrscht den Touchscreen-Markt

21.02.2011 | 07:11 Uhr |

Apple hat sich für die nächsten zwei Jahre mit Touchscreens eingedeckt und arbeitet ungehindert an seinem Verkaufsziel von 40 Millionen iPads für 2011. Die Konkurrenz hat das Nachsehen und treibt mit der hohen Nachfrage nach Touchscreens nur seine Preise hoch.

Apple hat fast 60 Prozent des Touchscreen-Markts fest unter Vertrag. Damit bleiben allen Konkurrenten wie RIM, HP und Motorola magere 40 Prozent, um deren Smartphones und Tablet-Computer auszustatten, berichtet Digitimes . Theoretisch wäre das die beste Zeit, dass kleinere Hersteller die Chance nutzen und die steigende Nachfrage befriedigen, aber in der Praxis geht denen die Luft aus. Computer-Hersteller wie Samsung, Acer, und HP versuchen erst gar nicht mehr, mit den führenden Touchscreen-Herstellern Wontek und TPK ins Geschäft zu kommen, sondern überfordern Sintek Photronic, Egalax-Empla Technology (EETI), Aimcore Technology und J-Touch mit Bestellungen.

Forbes berichtet, dass Apple in der letzten Telefon-Konferenz mit den Investoren bestätigte, mit gleich drei Lieferanten Langzeitverträge unterzeichnet und sich mit Vorab-Zahlungen in Höhe von 3,9 Milliarden US-Dollar für die nächsten beiden Jahre mit Computer-Komponenten eingedeckt zu haben. Gerüchtehalber soll es sich bei diesen Einzelteilen hauptsächlich um Bildschirme und Touchscreens handeln. SF Gate hat Apples Ziel, in 2011 mindestens 40 Millionen iPads zu verkaufen, in eine Gewinnerwartung von 24 Milliarden US-Dollar umgerechnet.

Während Apple seinen Bedarf an Touchscreens auch langfristig gesichert hat, wird das knappe Angebot bei den Apple-Konkurrenten die Preise hochtreiben. Ausgerechnet Apple, die Firma mit dem Ruf für "überteuerte Designerpreise" hingegen geht offensichtlich den umgekehrten Weg und begann, mit den letzten Macbook Air-Modellen die Preise zu senken.

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