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Apple klärt 11g-Durcheinander

27.05.2003 | 12:47 Uhr |

Seit in der vergangenen Woche das Institute of Electrical and Electronics Enigneers IEEE eine endgültige Spezifikation zum Standard 802.11g abgegeben hat, fühlen sich viele Anwender verunsichert. Einige Hersteller hatten nämlich schon erste Produkte für diesen neuen Standard auf den Markt gebracht, bevor alle Details der Spezifikation standen. So basiert beispielsweise auch Apples Airport Extreme auf 802.11g. Klarheit hat jetzt Greg Joswiak, Apples Vice President of Hardware Product Marketing, geschaffen, in dem er in einem Gespräch mit Mac Central allen betroffenen Mac-Anwendern versichert, "Es gibt keine signifikanten technischen Änderungen, die wir nicht in einem Software-Update berücksichtigen können. (There is nothing of significance technically that we can't put out in a software update.)" Und er fährt fort, " Es gibt einige Leute, die um jeden Preis versuchen, den Markt zu verunsichern."

Größter Unterschied zwischen den zunächst angenommenen und jetzt verarbschiedeten Spezifikationen liegt bei den Transferraten. Im ersten Entwurf war noch von 54 Mbit/s die Rede gewesen, jetzt hat sich das IEEE auf 20 Mbit/s festgelegt. Da solche Spitzenwerte jedoch in der Praxis sowieso nicht zu erreichen sind und selbst bei 54 Mbit/s (entspricht 6,75 MB/s) der tatsächliche Durchsatz wesentlich niedriger liegen wird, sieht auch Mike Bell, Apples Vice President of Software keinen Anlass zur Beunruhigung. Im Gegenteil, lassen sich Bells Ansicht nach in gemischten Netzen, bei denen sich alle Teilnehmer automatisch an der Leistungsfähigkeit des langsamsten Gerätes orientieren, mit den neuen Spezifikationen ein besserer Durchsatz sowie bessere Rückwärtskompatibilität erreichen.

Info Apple Web www.apple.com

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