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Apple legt Berufung ein

26.02.2014 | 10:12 Uhr |

Apple hat Berufung gegen das im Juli 2013 ergangene Urteil im Prozess um E-Books eingelegt.

Die New Yorker Richterin Denise Cote hatte seinerzeit Apple schuldig befunden , mit Buchverlagen ein Kartell errichtet zu haben, um die Preise für E-Books zu erhöhen. Fünf mitangeklagter Verlage hatten sich außergerichtlich mit dem Kläger, dem US-Justizministerium, verglichen, Apple wurde zu einer Strafzahlung von 840 Millionen US-Dollar und strikten Auflagen verdonnert.

In den am Dienstag eingegangen Gerichtsdokumenten argumentiert Apple wie im vergangenen Prozess. Seitdem es E-Books über den iBookstore verkauft, habe sich der "hochkonzentrierte Markt" sprunghaft entwickelt, "Wettbewerb und Innovation" hätten deutlich zugenommen, Preis seien sogar gefallen. Das Urteil sei eine "Abkehr von modernem Wettbewerbsrecht" und würde den Wettbewerb behindern und Verbrauchern schaden, sofern es bestehen bliebe. Der vom Gericht installierte Kartellwächter soll nach Apples Willen solange abberufen werden, bis das Berufungsgericht über die Rechtmäßigkeit seiner Tätigkeit entschieden habe.

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