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Apple legt im E-Book-Prozess offiziell Berufung ein

07.10.2013 | 06:24 Uhr |

Apple hält sich im Kartellstreit rund um den iBookstore für unschuldig und geht vor Gericht in eine zweite Runde. Das gesamte Agenturmodell steht auf dem Spiel.

Was Apple nach dem Urteil im Verfahren um Preisabsprachen für E-Books angekündigt hat, ist nun offiziell eingetreten: Der Mac-Hersteller legt Berufung ein. Im Juli hatte Richterin Denise Cote Apple für schuldig gesprochen, mit fünf Verlagen ein unerlaubtes Kartell gebildet zu haben um Preise für E-Books künstlich zu erhöhen. Im September erfolgte die Verfügung, Apple dürfe in den nächsten Jahren keine weiteren Verträge über Agenturmodelle im E-Book-Store abschließen. Einer der betroffenen Verlage, Simon & Schuster, hat ebenso Berufung gegen die Verfügung eingelegt, da diese dem Verlag verbietet, innerhalb der nächsten drei Jahre die Bedingungen mit Apple neu zu verhandeln. Simon & Schuster hatte sich wie die vier anderen Verlage früh mit dem Kläger, dem US-Justizministerium, auf einen Vergleich geeinigt.

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